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Bildung von Kohlendioxid: Ist das Tragen von Atemmasken gefährlich?

In den sozialen Netzwerken oder als Kettenbrief auf WhatsApp und Co.: Beim Thema Corona scheint die Bandbreite an Fake News schier endlos - auch was Atemmasken angeht, kursieren derzeit zahlreiche Falschmeldungen.

Wer eine Community-Maske trägt, weiß: Darunter atmet es sich nicht so leicht, wie ohne. Aber gefährlich ist das nicht – auch wenn hierzu diverse Warnungen im Internet kursieren.

Unter anderem wird im Netz behauptet, weil die Atemluft durch den Stoff nicht richtig entweichen kann, könne sich Kohlenstoffdioxid unter der Maske bilden – vor allem für kleinere Kinder sei dies gefährlich.

Diese Behauptung stimmt nicht, wie das Faktencheck-Portal Mimikama schreibt. Auch der Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Jakob Maske, hat der Deutschen Presseagentur mitgeteilt: Das Gas bleibt nicht im Stoff hängen, sondern kann entweichen – schließlich handelt es sich nicht um luftdichtverschlossenes Plastik.

Über die Seiten der Maske dringt ebenfalls Luft ein – dass dies der Fall ist, merken Brillenträger: Nicht selten beschlägt beim Tragen der Maske die Brille.

Auch für jüngere Kinder kann das Tragen der Maske also nicht gefährlich werden, da sind sich die Experten einig. Das Bayerische Gesundheitsministerium warnt lediglich davor, Kleinkindern unter einem Jahr Masken aufzusetzen – dies ist aber mit großer Wahrscheinlichkeit praktisch auch eher schlecht machbar.

Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Masken nicht zu Keimschleudern werden und diese regelmäßig zu desinfizieren. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Weitere Infos zur Maskenpflicht finden Sie hier.


27. April 2020, 16:49 CEST, Aufmacher-Bild: Jens Kalaene, az