GOLD WG – Die neue Plattform für die Generation 50+

GOLD WG bietet Menschen der Generation 50+, die an einer Wohn- oder Hausgemeinschaft interessiert sind, erstmals ausschließlich Kontakte an, die auf Basis von Persönlichkeitsmerkmalen vorgefiltert wurden.

Dem Passungsabgleich liegt ein umfangreicher Fragebogen zugrunde, den das Unternehmen mit Unterstützung von zwei Diplom-Psychologinnen konzipiert hat. Der Matching-Algorithmus wurde unter der Projektleitung von Professor Dr. Christian Heumann von einer Gruppe Master-Studenten des Instituts für Statistik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) entwickelt. Ziel des Verfahrens ist, Menschen zusammen zu bringen, die ähnliche Werte, Wünsche, Erwartungen und auch finanzielle Möglichkeiten haben. So soll ein Maximum an Ausgeglichenheit bei den potenziellen Mitbewohnern gewährleistet und die Stabilität der zukünftigen Wohn- und Hausgemeinschaften langfristig sichergestellt werden. Das Projekt wurde von der GWG-Vermittlungs KG entwickelt.

Interessenten können zwischen zwei Mitgliedschaften wählen

Grundsätzlich haben Nutzer der GOLD WG-Plattform die Wahl zwischen einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft. Interessenten, die selbst keinen Internetzugang haben oder unerfahren in der digitalen Welt sind, können sich telefonisch registrieren. Auf Wunsch werden sie von einem Kundenbetreuer unterstützt. Für diese Aufgabe will das Unternehmen vor allem Mitarbeiter im Alter ab 50 Jahren und mit körperlichen Einschränkungen einsetzen, die sich im Arbeitsmarkt erfahrungsgemäß besonders schwer tun.

Hybrides Geschäftsmodell mit On- und Offline Dienstleistungen

Neben zahlreichen Online-Services bietet das Start-up zudem auch eine Vielzahl von optionalen Offline-Dienstleistungen an. Dazu gehört beispielsweise eine persönliche, weiterführende Betreuung der GOLD WG-Mitglieder. Diese umfasst unter anderem, dass die digitale Auswertung der Persönlichkeitsprofile von einer Diplom-Psychologin nochmals im Detail in Augenschein genommen und abgeglichen wird. „Diese individuelle Expertenberatung erspart dem User den großen Aufwand an Zeit und Energie, den Sichtung, Begutachtung und insbesondere Feinauswahl der Kontaktvorschläge erfordern,“ so GOLD WG.

Die potenziellen Wohn- oder Hausgemeinschaften haben zudem die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Workshops unter psychologischer Supervision erstmals persönlich kennenzulernen. Auch bei der Suche nach Immobilien, die hinsichtlich Lage, Raumkonzept und Miet- oder Kaufpreis den Wünschen, Bedürfnissen und Anforderungen der jeweiligen Wohn- oder auch Hausgemeinschaft gerecht werden, bietet GOLD WG seinen Mitgliedern professionelle Unterstützung an. Um aufgetretene Spannungen abzufedern oder Konflikten vorzubeugen, steht den WGs auf Wunsch eine Psychologin als Mediatorin zur Verfügung. Zudem gehören auch juristische Beratungen, zum Beispiel bei Miet- oder Kaufverträgen, zum sogenannten ‚Rundum-Sorglos-Paket‘.

Alle Anzeichen sprechen für signifikanten Anstieg an WG-Interesse

Basierend auf zahlreichen Studien und Daten sowie aufgrund eines eigenen Pilotprojektes gehen die Gründer von GOLD WG davon aus, dass die Nachfrage nach alternativen Lebens- und Wohnmodellen für die Altersgruppe 50+ in den kommenden Jahren rapide ansteigen wird. Das Interesse wird bereits heute mit bis zu 30 Prozent beziffert. Insbesondere drei Faktoren sieht das Unternehmen als Treiber dieses Trends.

Der erste Faktor: Die Anzahl von Singles im Alter 50+, die langfristig nicht alleine leben wollten, steige stetig.

Der zweite Faktor: Immer mehr Menschen drohe Altersarmut. „Grundsätzlich betroffen sind alle Arbeit-nehmer, die heute im Niedriglohnbereich oder mit befristeten Arbeitsverträgen tätig sind. Insbesondere aber trifft es Frauen, die nur halbtags arbeiten. „Ihre Rentenansprüche dürften die aktuellen Zahlen in naher Zukunft geradezu explodieren lassen“, so GOLD WG. Aber auch die rasant steigende Rate der so genannten ‚Grauen Scheidungen’ trage zu dieser Entwicklung bei. Immer mehr Ehepaare, die 60 Jahre und älter sind, trennten sich. “Dieser Schritt hat oft dramatische, wirtschaftliche Folgen – für beide Seiten“.

Der dritte Faktor sei das immer geringer werdende Angebot an bezahlbarem Wohnraum in den Ballungsgebieten. „Unter Einbeziehung dieser Rahmenbedingungen haben wir ein Geschäftsmodell entwickelt, das gleichermaßen sozial wie wirtschaftlich ausgerichtet ist.“

Sinnstiftendes Wohn- und Lebenskonzept

Aufgrund umfangreicher Recherchen und des eigenen Pilotprojekts geht GOLD WG davon aus, dass der Grund für die geringe Anzahl an bisher existierenden WGs nicht mangelndes Interesse ist, sondern der lange und mühsame Weg von der Idee bis zur Realisation, der oft mehrere Jahre Zeit benötige. Zudem sei es oft bereits nach kurzer Zeit wieder zur Auflösung von Wohngemeinschaften gekommen, so GOLD WG, weil die tatsächlich vorhandenen Gegensätze und das damit gegebene Konfliktpotenzial falsch eingeschätzt wurden. „Vor diesem Hintergrund verstehen wir uns als Betreuer, Ratgeber und Problemlöser.“

Namhafte Kooperationspartner und Fürsprecher

Als namhaften Fürsprecher konnte GOLD WG den ehemaligen Oberbürger-meister der Stadt Bremen, Dr. Henning Scherf, gewinnen. Scherf, Autor zahlreicher Publikationen zum Thema Wohngemeinschaft 50+, ist selbst überzeugter WG-ler. Neben der Ludwig-Maximilians-Universität München zählt auch der Verband Bundesinitiative 50plus zu den Kooperationspartnern. Zudem hat das Institut für Gerontologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Interesse an einer wissenschaftlichen Projektbegleitung bekundet. In Österreich wurde GOLD WG 2016 beim Wettbewerb ‚‘We Start-Up‘ von einer 12-köpfigen Jury in einer von sechs Kategorien zum Sieger gekürt. Anfang 2017 wurde das Projektins BizSpark Start-Up Förderprogramm der Firma Microsoft aufgenommen.

Blick in die Zukunft

„Unsere Vision ist, die positiven Aspekte der WG im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu verankern und diese Wohnform, auch im Sinne der Philosophie des Teilens, als zeitgemäßen Lifestyle einer neuen, jungen Generation 50+zu etablieren“, so die geschäftsführende Gesellschafterin Monika Kohut. Die Münchnerin, die auch Initiatorin von GOLD WG ist, verfügt selbst über lang-jährige WG-Erfahrungen. Je nach Geschäftsentwicklung plant GOLD WG mittel- bis langfristig die Ausgliederung der Offline-Dienstleistungen in eigenständige Tochtergesellschaften und die Entwicklung eines Online-Shops. Sobald die hierzu erforderlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegeben sind, will GOLD WG zudem eine Stiftung gründen.

Sechsmonatige, kostenlose GOLD Mitgliedschaft

Interessenten, die sich während der derzeitigen Kennenlernwochen anmelden und den Matching-Fragebogen vollständig ausfüllen, werden von GOLD WG mit einer sechsmonatigen, kostenlosen GOLD Mitgliedschaft belohnt.

Klicken Sie hier für mehr Informationen.

18. Mai 2017, 10:30 CEST, ak