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Rauschgiftermittlungen in München – gegen Polizeibeamte!

Wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt die Staatsanwaltschaft und das LKA gegen Polizeibeamte der Münchner Polizei. Auch am Dienstag, den 18. Februar, hat es wieder Wohnungsdurchsuchungen bei den Verdächtigen gegeben.

Schon im Juli 2018 hatte es den Verdacht gegen die Polizisten gegeben. Weil die Polizei München nicht intern gegen die eigenen Beamten ermitteln kann, ermitteln in diesem Fall das Bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft München.

Der Verdacht entstand im Zusammenhang mit einem festgenommenen Drogendealer

Ein festgenommener mutmaßlicher Rauschgifthändler soll 2018 zwei der Polizisten beschuldigt, mit Kokain und Haschisch in Kontakt gewesen zu sein. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen – unter anderem durch die Auswertung von Handys – gerieten sechs weitere Beamte ins Visier ihrer Kollegen. Mindestens zwei der nun verdächtigen Polizisten sollen die Drogen auch genommen haben.

Zwischen 2018 und Januar 2020 hatte es bereits mehrere Wohnungsdurchsuchungen bei den Verdächtigen gegeben, auch am 18. Februar waren Wohnungen und Arbeitsplätze von LKA-Beamten durchsucht worden.

Insgesamt werden acht Polizeibeamte des Polizeipräsidiums München verdächtigt, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben. Die Beamten sollen fünf verschiedenen Dienststellen angehören.

Die acht Beamten wurden vom Dienst suspendiert

Alle acht genannten Mitarbeiter des Polizeipräsidium München wurden aufgrund der im Raum stehenden Vorwürfe vom Dienst suspendiert. Disziplinarverfahren wurden gegen alle eingeleitet. Allerdings ruhen hier die weiteren Ermittlungen bis die jeweiligen Strafverfahren abgeschlossen sind. Inwiefern die Polizeibeamten in Betäubungsmitteldelikte involviert gewesen sein sollen, ist noch unklar – die Ermittlungen laufen weiter.


18. Februar 2020, 15:14 CET, Aufmacher-Bild: Monika Skolimowska, az