• Arabella München
  • Arabella Bayern
  • Arabella 70er
  • Arabella 80er
  • Arabella 90er
  • Arabella Hits & Schlager
  • Arabella Classic Rock
  • Arabella Golden Oldies
  • Arabella Latino
  • Arabella Weihnachten

Schnipp, Schnapp, Haare ab: Das müssen Sie wissen zum Friseurbesuch

Erleichterung in München und der Region: Nach rund sieben Wochen dürfen wieder die Friseure öffnen - allerdings unter strengsten Hygienevorschriften.

Die einen haben’s einfach wachsen lassen, die anderen haben’s selbst probiert – mit einem mehr oder weniger zufriedenstellendem Ergebnis. Bei vielen wird es aber am 4. Mai mindestens einen Grund zum Feiern geben: Ein Friseurbesuch ist wieder möglich – unter diesen Bedingungen.

Ohne Maske geht’s nicht

Wie im Supermarkt und öffentlichen Nahverkehr gilt dann auch: Das Tragen von Atemmasken ist Pflicht und der Mindestabstand zu anderen Kunden muss zwingend eingehalten werden.

Haben Sie Geduld!

Sieben Wochen wuchern lassen – für viele ein schwer aushaltbares Gefühl. Aus diesem Grund dürfte in den nächsten Wochen ein enormer Ansturm auf die Friseure zu erwarten sein. Seien Sie nachsichtig, wenn Sie nicht sofort einen zeitnahen Termin erhalten – die Friseure haben jetzt allerhand zu tun.

Infektionsketten müssen nachverfolgt werden können

Damit das möglich ist, soll jeder Kunde bei seinem Friseursalon seine Kontaktdaten hinterlassen – andernfalls könne man ihn laut den Arbeitsschutzstandards für die Friseure in Coronazeit nicht bedienen.

Schneiden lassen und selber waschen?

Ein Trockenhaarschnitt werde laut dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks vorerst nicht erlaubt sein, genauso ist auch das selbstständige Waschen der Haare durch den Kunden untersagt. Auch Zusatzleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege sind vorerst nicht erlaubt.

Darf ich nebenher etwas lesen?

Zeitschriften und Zeitungen wird es bei den Friseuren nicht mehr geben, ebensowenig wie Getränke oder andere Bewirtung. 

Friseurbesuche werden teurer

Bei vielen Friseure werden Sie wohl tiefer in die Tasche greifen müssen: Friseure müssen nach jedem Kunden ihre Atemmaske wechseln – diese wird von den meisten Betrieben gestellt. Ebenso müssen Scheren & Co. bei jedem Kundenwechsel ausgetauscht werden, Sitz- und Arbeitsflächen desinfiziert und Einmal-Handschuhe ausgetauscht werden. Die Kosten für die Schutzausrüstung dürften sich dann in den Preisen für den neuen Haarschnitt niederschlagen.

Übrigens: Nicht nur die Friseure freuen sich. Mit den Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen dürfen auch Fußpflegesalons wieder öffnen.


04. Mai 2020, 08:00 CEST, Aufmacher-Adobe Stock/ Hedgehog94, az