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„Soforthilfe Corona“ für Münchner Unternehmen läuft an

Schnelle Hilfe in Krisenzeiten: Die "Soforthilfe Corona" der Stadt München läuft an. Diese soll Münchner Firmen vor der Insolvenz bewahren.

Landtag, Doppelhaushalt

In diesen Tagen werden die ersten Auszahlungen der Hilfspakete an kleine und mittelständische Unternehmen überwiesen.

Unternehmen und Freiberufliche mit bis zu 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können diese finanzielle Soforthilfe beantragen, wenn sie aufgrund der Corona-Krise in eine existenzbedrohende Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

So hoch ist die Soforthilfe

Wie hoch die Soforthilfe ausfällt, entscheidet die  Zahl der Beschäftigten:

Kleinunternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten werden mit maximal 5000 Euro bezuschusst, Firmen mit bis zu 10 Beschäftigten bekommen bis zu 7500 Euro. Bei bis zu 50 Beschäftigten gibt es bis zu 15.000 Euro, Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten können 30.000 Euro als Soforthilfe erhalten.

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) in München prüft dann die Anträge der Firmen. Neben den Sofortmaßnahmen des Freistaats können Unternehmen verschiedene andere Hilfen der EU und der Bundesregierung in Anspruch nehmen.

„Die Gelder, die wir hier einsetzen, sind gut investiert. Denn wir müssen jetzt unsere außerordentlich lebendige Infrastruktur unter anderem im sozialen und kulturellen Bereich schützen, die wir alle nach der Corona-Krise wieder nutzen wollen.“

OB Reiter

Aiwanger: Hilfe soll so schnell wie möglich folgen

Auch der bayerische Wirtschaftsminister äußerte sich zu der schnellen Corona-Hilfe. Diese solle so schnell wie möglich erfolgen – die Prüfung, ob tatsächlich die Corona-Krise der Auslöser für Liquiditätsprobleme ist, solle erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, sagte Aiwanger dem BR.

Bereits am Dienstag hatte der stellvertretende
Ministerpräsident angekündigt:

„Mein Ziel ist, dass wir in acht Tagen die Leute, die bis jetzt einen Antrag gestellt haben, bedient haben.“

Hubert Aiwanger

Betrug ist zwecklos

Außerdem warnte er vor Betrügereien bei den Anträgen:

„Wenn wir dann wieder Luft zum Atmen haben in einigen Monaten, werden wir natürlich genauer drüberschauen, ob nicht Glücksritter darunter waren, die uns jetzt hinters Licht führen. Die müssen dann eben zurückzahlen.“

Hubert Aiwanger

Mehr Infos

Hier finden Sie den Antrag auf Soforthilfe und weitere Informationen. 


25. März 2020, 08:58 CET, Aufmacher-Bild: Daniel Reinhardt, az