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Ausnahmezustand in München?

Echte Katastrophenszenarien - Blaulicht, täuschend echt aussehende Verletzte und Tausende Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. An diesen drei Orten in München wird am Sonntag, den 15. Dezember, für den Ernstfall geprobt. Es besteht also kein Grund zur Beunruhigung!

Polizei, Absperrung, Notfall, Tatort

Solche Katastrophenschutzübungen dienen dazu, sich möglichst gut für den Ernstfall zu wappnen und zu schauen, wo vielleicht noch Lücken sind, die einen reibungslosen und möglichst erfolgreichen, schnellen Ablauf sind, die in der Realität zu einem echten Problem werden könnten.

Am Sonntag ist daher eine großangelegte Übung geplant – zu gleich drei Orten in München sollen über 2000 Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausrücken, Verletzten helfen, Feuer unter Kontrolle bringen und Situationen entschärfen.

Das sind die geplanten Katastrophenszenarien

Möglicher Anschlag am U-Bahnhof Arabella Park

So genau wissen, was geplant ist, darf niemand – vor allem nicht die Einsatzkräfte, denn der Überraschungseffekt soll schließlich bleiben. Bekannt ist nur, dass der U-Bahnhof der Station Arabella Park von 7  bis 13 Uhr gesperrt sein soll. In dieser Zeit fahren dann Ersatzbusse. Ab 8 Uhr geht’s dann los mit der Übung; fest steht, dass hier ein großes Schadensereignis simuliert werden soll – eventuell mit großer Wahrscheinlichkeit für einen Anschlag.

Verpuffung in der Allianz-Arena

Eine Verpuffung ist eine plötzliche Entzündung, die sich mit großem Druck ausbreitet. Das soll ab ungefähr 8.15 Uhr in der Allianz-Arena simuliert werden. Das Katastrophenszenario soll ein Kiosk sein, der in Brand gerät. Vor allem im Hinblick auf die EM 2020, bei der auch einige Spiele in München ausgetragen werden kann hier noch einmal geprobt werden.

Riesiger Verkehrsunfall

In der KFZ-Verwahrstelle der Polizei München wird ein großer Verkehrsunfall nachgestellt – in einem abgeschotteten Bereich. Für Außenstehende wird daher wahrscheinlich nicht viel zu sehen sein; außer einem hohen Aufkommen an Polizei, Feuerwehr und Krankenwägen im Bereich der Thomas-Hauser-Straße.

Auch wenn wahrscheinlich echt viel los sein wird: Beim Anblick der vielen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Kliniken oder Polizei besteht also am Sonntag kein Grund zur Beunruhigung. Denn: Es ist wichtig, dass man immer den Ernstfall übt. Es kann jederzeit zu einem Großschadensereignis kommen und dann ist es wichtig, dass jeder weiß was er zu tun hat.


15. Dezember 2019, 06:00 CET, Aufmacher-Bild: Patrick Seeger, az