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Bade-Mythen im Faktencheck! Was stimmt wirklich?

Nicht mit vollem Magen ins Wasser, im Wasser bekommt man keinen Sonnenbrand, viel Chlor reizt die Augen - wir überprüfen diese und noch weitere klassische Bade-Mythen.

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„Schwimmen mit vollem Magen ist ungesund!“

Wer kennt diesen Spruch von Mama nicht?! – „Nach dem Essen musst du eine Stunde warten, bevor du wieder ins Wasser darfst!“ Aber ist da wirklich etwas dran?

Teilweise! Nach fettigem Essen, z.B. Pizza, wird man häufig müde oder schlapp und sollte es daher vermeiden schwimmen zu gehen. Kein Wunder, denn der Körper braucht die Energie für die Verdauung. Wer aber nur etwas leichtes isst, z.B. Wassermelone, kann danach durchaus gleich wieder ins Wasser springen.

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Photo by Sophie Louisnard on Unsplash

„Im Wasser bekommt man keinen Sonnenbrand!“

Das ist falsch! Wasser und ein bewölkter Himmel fangen UV-Strahlen nicht ab. Sogar bis zu 90% der Sonnenstrahlen gelangen auf unsere Haut. Daher sollten Sie sich unbedingt auch vor dem Gang zum Wasser eincremen. Übrigens: Im Schatten sind Sie ohne Sonnencreme auch nicht vollständig geschützt. Hier erreicht die UV-Strahlung immer noch 50% ihrer Stärke.

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A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof)

„Ertrinkende schreien und fuchteln mit den Armen!“

In Filmen wird es häufig so dargestellt, das Ertrinkende laut schreiend und wild fuchtelnd im Wasser um Hilfe rufen – in der Realität sieht das leider anders aus. Ertrinken passiert meist leise und unbemerkt. Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu sein und auch andere im Blick zu haben.

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Bild © DLRG Bayern

„Ein Sprung ins kalte Wasser kann zum Herzstillstand führen!“

Wer nach längerer Zeit in der Sonne aufgehitzt ins eiskalte Wasser springt, kann seinen Kreislauf extrem durcheinander bringen. Im schlimmsten Fall kann das sogar zur Bewusstlosigkeit und zum Herzstillstand führen. Besser ist es, Stück für Stück bzw. langsam ins Wasser rein zu gehen und den Körper langsam abkühlen zu lassen. Dieser Mythos stimmt somit.

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Photo by Angelo Pantazis on Unsplash

„Nasse Badekleidung fördert eine Blasenentzündung!“

Wer die nasse Badekleidung am Körper trocknen lässt, sorgt dafür, dass der Körper kühl bleibt. Zusätzlich bieten feuchte Badesachen einen idealen Nährboden für Bakterien und Pilze. Besonders Frauen sind anfällig für Blasenentzündungen. Am besten trockene Kleidung mit einpacken und nach dem Baden wechseln.

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Photo by Drew Dau on Unsplash

„Zu viel Chlor reizt die Augen!“

Dieser Mythos ist tatsächlich falsch. Eher das Gegenteil ist der Fall. Chlor, das sich mit Keimen oder Harnstoff bindet kann zwar die Schleimhäute reizen, jedoch nicht die Augen. Poolwasser, das in den Augen brennt, enthält wahrscheinlich zu wenig Chlor, um die vorhanden Bakterien abzutöten. Somit kommt es zu den meist schmerzenden und geröteten Augen.

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Photo by Mariano Nocetti on Unsplash


25. Juni 2021, 15:16 CEST, Aufmacher-Photo by Maarten van den Heuvel on Unsplash, ls