Bayerns Lehrer klagen über Ausstattung für digitales Lernen

In Bayern verfügen nach wie vor noch nicht alle Schulen über leistungsfähige Internetanschlüsse und mobile Endgeräte zur Verbesserung der digitalen Bildung.

In Bayern verfügen nach wie vor noch nicht alle Schulen über leistungsfähige Internetanschlüsse und mobile Endgeräte zur Verbesserung der digitalen Bildung. Nur rund zwei Drittel der Lehrer gaben in einer am Montag vorgestellten Studie im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft an, dass ihre Schulen technisch gut ausgestattet seien (67 Prozent). Zwar gaben 87 Prozent der Befragten an, in allen Räumen der Schule einen Zugang zum Internet zu haben, aber nur die Hälfte bewertet die Zugänge als schnell genug für sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten im Unterricht.

Nur ein Viertel der befragten Lehrer ist zudem mit der technischen Unterstützung, unter anderem zur Wartung der Ausstattung, voll und ganz zufrieden. Fast die Hälfte aller Befragten ist mit den technischen und medienpädagogischen Unterstützungsangeboten somit eher weniger zufrieden oder sogar unzufrieden.

Bei der technischen Ausstattung fehlt es der Umfrage zufolge meist an modernen Tablets oder Smartphones, dagegen stehen klassische Geräte wie stationäre Computer oder Beamer vielerorts in ausreichender Menge zur Verfügung. Nur 13 Prozent gaben etwa an, dass in jedem Klassenzimmer Smartphones verfügbar seien, bei Tablets lag die Angabe mit 17 Prozent nur unwesentlich höher. Dazu passend gaben nur 41 Prozent der Lehrer an, Medien für interaktives Lernen im Unterricht zu verwenden.

 


13. November 2017, 13:21 CET, dpa-infocom, ck