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Das Faltrad kommt – präsentiert vom ADFC und dem MVV

Radfahren ist eine besonders nachhaltige und umweltgerechte Form der Mobilität - so wie das Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im MVV. Was liegt näher, als Rad, Busse und Bahnen noch enger miteinander zu verzahnen?

24.04.2012, 14:24 Uhr

Schon heute nutzen im MVV täglich über 55.000 Fahrgäste die Möglichkeit von Bike+Ride. Das ADFC-MVV-Faltrad ist ein weiterer Baustein zur Stärkung dieser Mobilitätsform. Es flankiert die Aktivitäten der Landeshauptstadt München, die das Radfahren weiter fördern. Gemeinsam bieten ADFC Bayern und der MVV mit Unterstützung der Radlhauptstadt München jetzt ein preislich reduziertes und qualitativ hochwertiges Faltrad mit einem zusätzlichen Komfortpaket an.

Das Faltrad kommt - präsentiert vom ADFC und dem MVV

Ziel ist es, die Nutzung von Fahrrad gemeinsam mit den Verkehrsmitteln im MVV noch attraktiver zu machen und gleichzeitig folgende Verkehrsprobleme zu mildern:

 

  • Die Mitnahme von (herkömmlichen) Fahrrädern in Regionalzug, U-Bahn und S-Bahn ist aufgrund der Kapazitäten äußerst problematisch. Auch in den stark frequentierten Umsteigebahnhöfen ist das Mitführen von Fahrrädern aus Platz- und Sicherheitsgründen häufig äußerst schwierig zu handhaben. Selbst die Sperrzeitenregelung (keine Mitnahme von Fahrrädern in den Hauptverkehrszeiten) kann diese Problematik nicht oder nur bedingt lösen.
  • „Herkömmliche“ Fahrräder können auf Rolltreppen oder in Aufzügen nicht oder nur umständlich mitgeführt werden. Ein Faltrad hingegen kann mühelos sogar beim Treppensteigen getragen werden.  
  • Mit der generellen Zunahme des Radverkehrs steigt auch der Bedarf, Fahrräder in den Verkehrsmitteln des MVV mitzuführen. Insbesondere dann, wenn der Zielort nicht optimal mit dem allgemeinen ÖPNV erschlossen werden kann.
  • Dieses sog. „Ride+Bike“ führt häufig dazu, dass immer mehr Fahrradständer an den Stationen benötigt werden. Da dabei Räder auch über Nacht und am Wochenende abgestellt werden, kommen selten hochwertige Räder zum Einsatz, viele befinden sich in einem nicht mehr fahrbereiten Zustand und sind oft mit „schrottreif“ zu beschreiben. Das vermehrte Abstellen solcher Räder führt an den Zugängen zu Bahnhöfen, U- und S-Bahn-Stationen immer mehr zu Behinderungen, da deren Beseitigung schwierig umzusetzen ist.
Das Faltrad kommt - präsentiert vom ADFC und dem MVV Das Faltrad kommt - präsentiert vom ADFC und dem MVV
An alles gedacht: Sogar die Kette verschwindet in einer Schutzhülle. 

 

Falträder als Beitrag zur Problemlösung

Falträder wie das ADFC-MVV-Faltrad tragen zur Lösung dieser Problemstellungen wie folgt bei: 

  • Das Faltrad ist einfach zusammenzuklappen, einfach zu transportieren und einfach abzustellen. Die Mitnahme dieses Faltrades in den Verkehrsmitteln im MVV ist kostenfrei, weil die Reifengröße 20 Zoll nicht überschreitet. Es muss keine Fahrradtageskarte gelöst werden.
  • Falträder gelten generell im gefalteten Zustand aufgrund ihrer kompakten Größe als Gepäckstück und dürfen deshalb auch in den Sperrzeiten mitgeführt werden. Allerdings nur solange die Sicherheit und Ordnung des Betriebes nicht gefährdet wird oder andere Fahrgäste nicht belästigt werden. Im Einzelfall entscheidet darüber das Betriebspersonal.
  • Zur Vermeidung von Unannehmlichkeiten bei der Mitnahme in den Verkehrsmitteln (wie z.B. Verschmutzung oder Verletzung) wurde beim ADFC-MVV-Faltrad Wert auf eine besondere Ausstattung gelegt. So hat die Kette eine eigene Schutzummantelung, und eine  Schutzhülle mit Trageriemen ist kostenloser Bestandteil des Komfortpaketes.
  • Mit der Schutzhülle und dank des geringen Gewichts lässt sich das Faltrad problemlos transportieren oder platzsparend unterbringen Das ist besonders vorteilhaft in S- oder U-Bahn, aber auch beim Verstauen im Kofferraum von PKWs, beim Mitführen in Fahrstühlen, beim Abstellen in der Wohnung oder im kleinen Keller und/oder am Arbeitsplatz.
  • Wer will, kann sein (Falt-)Rad jederzeit mitnehmen. Damit muss man keinen Radlparkplatz suchen und kann das Rad effektiv vor Wind und Wetter, aber insbesondere Fahrraddieben schützen.
  • Bisher konnten Fahrräder außerhalb der Sperrzeit lediglich in den Schnellbahnen mitgenommen werden. Das ADFC-MVV-Faltrad kann im zusammengeklappten Zustand im Rahmen verfügbarer Platzkapazitäten jederzeit in allen Trambahnen und auch in allen Bussen in Stadt und Umland mitgenommen werden.
  • Auch außerhalb des MVV macht das Faltrad eine gute Figur und kann im ICE oder auf dem Schiff, als Begleiter in den Urlaub oder am Wochenende einfach mitgenommen werden.
 
 
Zum Projektstart am 24.04.2012 erhalten Käufer des „ADFC-MVV-Radls“ ein lukratives und interessantes Komfortpaket:
  • Das ADFC-MVV-Faltrad wird zu einem reduziertem Preis von € 749,- angeboten (regulärer VK 799.- €, Preisvorteil gilt für die ersten 500 Räder)
  • Die ersten 500 Räder werden mit einer Schutzhülle geliefert, die handlich unter dem Sattel mitgeführt werden kann und einen einfachen und schmutzfreien Transport ermöglicht. 
  • Die ersten 200 Käufer erhalten kostenlos eine MVV-Umhängetasche, u.a. gefüllt mit: kostenloser ADFC-Familien-Mitgliedschaft für ein Jahr (inkl. Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung), ADFC-MVV-Radlkarte mit 20 Touren in der Region München, MVV-Radlwerkzeug, Münchner Radlstadtplan sowie Infomaterial des ADFC, MVV und der Radlhauptstadt München.
  • Die Erstinspektion für das ADFC-MVV-Rad ist kostenlos. 
Die ADFC-MVV-Falträder werden ausschließlich über autorisierte Fahrradfachhändler im Bereich des MVV vertrieben. Interessenten werden kompetent beraten, erhalten eine Produkteinweisung und im Falle eines Kaufes ein fahrfertig montiertes Radl und dauerhaft einen fachgerechten Service.
 

ms