Rikscha-Verbot am Marienplatz

Sie gehören zu München, wie der süße Senf zur Weißwurst - das sehen die Rikscha-Fahrer jedenfalls so. Aus diesem Grund sind sie mit dem Rikscha-Verbot am Marienplatz mehr als unzufrieden.

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07.08.2013, 16:43 Uhr

Auch den von der Stadt vorgeschlagenen Ersatzstellplatz halten sie für ungeeignet.

Da sich der Kreisverwaltungsrat mit den betroffenen Rikscha-Taxen im Vorfeld nicht zu einem praktikablen Lösungsansatz zusammengesetzt hat, haben die betroffenen Fahrer nun selbst das Zepter in die Hand genommen. Mit Malkreide und Wasser-Tattoos machten sie heute am Marienplatz nicht nur ihrem Ärger Luft, sondern zeigten gleich, vor Ort und Stelle, ihren Gegenvorschlag.

Initiator und Schirmherr Dominic Staat ist ganz klar der Meinung, dass es zu keinen Komplikationen kommen würde, wenn sich alle Rikscha-Fahrer diszipliniert an die vorgegebenen Parkplätze halten werden. Nach einem Probeversuch, ist er sich sicher, weder Fußgänger noch die Einsatzkräfte werden behindert! Die Stadt würde hingegen sogar durch die Rikscha-Taxen profitieren, sie dienen ja nicht nur als Taxen, sondern auch als mobile Touristen-Information.

marienplatzaktion

Mehr Informationen zu den Rikschas: www.pedalhelden.de

uk/lho; Fotos: pedalhelden.de