Münchner Stadtviertelkrimis: Mörderisch gute Geschichten

Schwabing oder Giesing? Hasenbergl oder Bogenhausen? Isarvorstadt oder Ramersdorf? Jeder Münchner Stadtteil hat einen ganz eigenen Flair und bietet damit auch einen ganz individuellen Rahmen für mörderisch gute Geschichten!

Wo mordet es sich leichter, böser, frecher oder schweißtreibender? Die Krimiautorin Ingrid Werner stiftete Kolleginnen und Kollegen dazu an, dieser Frage nachzugehen und sammelte die stadtteilbezogenen Kurzkrimis in der Anthologie »Mordsmäßig Münchnerisch«, die im März 2017 im Hirschkäfer Verlag München erscheint.

Eine lesenwerte Blutspur zieht sich quer durch folgende zwanzig Münchner Viertel:

  • ALTSTADT: Claudia Schlegl schickt einen Halodri in den finalen Ruhestand
  • AU: Manuela Obermeier weiß genau, wo die Venus vom Nockherberg verschwunden ist
  • BOGENHAUSEN: Werner Gerls Hauptverdächtiger hat ein bombenfestes Alibi, oder doch nicht?
  • GIESING: Iris Leister geht mit dem Handtaschen-Nannerl auf nächtlichen Beutezug
  • HAIDHAUSEN: Ingrid Werner lässt eine Trambahnfahrt ziemlich blutig enden …
  • HASENBERGL: Regina Ramstetter bläst zum Halali auf Monte Karnickel
  • ISARVORSTADT: Martin Arz verrät, wohin der Glockenbach eine Leiche spült
  • LEHEL: Ursula Hahnenbergs gewiefter Held schlägt dem Schnitter ein Schnippchen
  • LUDWIGSVORSTADT: Ottmar Neuburgers Finanzbeamter recherchiert sehrsehrsehr gründlich
  • MAXVORSTADT: Heidi Rehn entführt uns in die blutige Zeit der Räterepublik
  • MILBERTSHOFEN: Thomas Kasturas Titelheld hat ums Verrecken kein Glück bei den Mädchen
  • MOOSACH: Ingeborg Struckmeyers Heldin fühlt sich gestalked, zu recht?
  • NEUHAUSEN: Lisa Graf-Riemanns Heldin hat so eine gewisse Sehnsucht, für die sie mitunter über Leichen geht.
  • NYMPHENBURG: Ricarda Oertel weiß, warum man dem Ruf des Käuzchens nicht folgen sollte.
  • PASING: Moses Wolff heftet sich auf die Spur des Grafen und lüftet nebenbei auch das Geheimnis um Jim Morrison
  • RIEM: Bettina Brömmes Heldin hofft auf gute Nachbarschaft! Vergeblich
  • SCHWABING: Nicole N eubauer zeigt, dass so manches ans Licht kommt, wenn in Wahnmoching Putzstunde ist
  • SENDLING: Angela Eßer schickt einen Mafioso zur Sendlinger Henkersmahlzeit
  • SOLLN: Joachim Biedermanns Gartenidylle ist nur auf den ersten Blick eine solche
  • WESTEND: Beatrix Mannels Protagonisten wehren sich final gegen die Gentrifizierung

Zu jeder Geschichte gibt es zudem das Rezept zu einer bayerischen Spezialität, das todsicher gelingt und schmeckt.

Stadtviertelkrimis, Mordsmäßig Münchnerisch

Ingrid Werner (Hrsg.): »Mordsmäßig Münchnerisch – 20 Stadtteilkrimis & Rezepte«

Hirschkäfer Verlag,
München 2017,
216 Seiten, 13 x 19 cm
ISBN 978-3-940839-55-8,
12,90 €

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28. Mai 2017, 00:00 CET, Beitrag enthält Affiliate Links, uk