„Click-to-pray“: Die Gebets-App von Papst Franziskus

Der Vatikan hat eine App und eine Online-Plattform entwickelt, die Menschen auf der ganzen Welt zum Beten animieren soll.

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Jeder zweite Katholik in München betet. Das sagt eine neue, repräsentative Studie vom Erzbistum München und Freising. Dass Gebete einfach zum Alltag dazu gehören, finden demnach vor allem die etwas älteren Münchner (über 66 Jahre). Und vielleicht kommen jetzt noch ein paar jüngere dazu. Denn Papst Franziskus hat unter dem Namen „Click to pray“ eine offizielle Gebets-App samt Online-Plattform auf den Markt gebracht.

Internationales Gebetsnetzwerk – jedes Gebet ist willkommen

Die Startseite der Homepage zeigt ein monatliches »Gebetsanliegen« des Papstes. Wer das mitbetet, klickt zum Schluss auf den orangenen Button, und dann schießt die Zahl der Beter weiter in die Höhe – rund 90.000 Gläubige haben derzeit zum Beispiel schon für junge Menschen in Lateinamerika gebetet. Neben dem „Monatsgebet“ gibt es täglich drei neue, kleinere Gebetstexte zur Anregung und einen Bereich mit öffentlich einsehbaren Gebeten von der Community, inklusive Papst Franziskus. Da kann also jeder sein Lieblingsgebet mit anderen teilen oder darum bitten, dass die Mitmenschen für ihn beten.

Papst selbst wirbt für die App

Vor tausenden Pilgern auf dem Petersplatz hat Papst Franziskus erst kürzlich für die App geworben. „Internet und Social Media sind eine Ressource unserer Zeit”, sagte der Papst. „Sie sind eine Gelegenheit, mit anderen in Kontakt zu bleiben, Werte und Projekte zu teilen und Gemeinschaft zu bilden. Das Netzwerk kann uns auch helfen, gemeinsam zu beten.“

Die App finden Sie:


26. Januar 2019, 19:00 CET, St. Michaelsbund, ak