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Das wird heikel: Unser Solarstrom und die Sonnenfinsternis

Die Sonnenfinsternis stellt das Stromnetz vor eine extreme Belastungsprobe. Bei einem klaren wolkenfreien Tag könne die Sonnenfinsternis dazu führen, dass binnen kurzer Zeit die Erzeugung um bis zu rund 19.000 Megawatt schwankt.

Derzeit sehe es den Wettervorhersagen zufolge nach einem etwas bewölkten Himmel aus. Damit sei der Einfluss der Sonnenfinsternis auf die Photovoltaik-Einspeisung geringer. TenneT geht derzeit von einer Schwankung von nur 10.000 bis 15.000 Megawatt aus. «Es ist trotzdem sehr ernst zu nehmen», sagte TenneT-Sprecherin Ulrike Hörchens. «Die Anspannung ist sehr groß. Wir sind sehr gut vorbereitet. Aber es besteht immer ein Restrisiko.» Experten befürchten, dass der plötzliche Wegfall großer Solarstrommengen im schlimmsten Falls zum Blackout führen kann.

Wir haben bei Ulrike Hörchens nachgefragt:

Die vier großen Netzbetreiber dürfen sich deshalb laut TenneT mit zusätzlicher Regelenergie für Engpässe eindecken. Bisher seien hier 4.000 Megawatt geplant, dies werde aber anhand des Wetterberichts ständig angepasst. Regelenergie ist die Reservekapazität, die dafür verpflichtete Kraftwerke liefern müssen, um Netzschwankungen zu kompensieren. Der Markt hat sich auf die Sonnenfinsternis vorbereitet. Stromlieferanten können an dem Tag gut verdienen.


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19. März 2015, 13:03 CET, Mit Material von dpa-infocom, ms