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EM in München: Entscheidung vertagt!

Im Hin und Her um die EURO 2020 in der bayerischen Landeshauptstadt gibt es offenbar immer noch keine Einigung - obwohl eigentlich für Montag eine Entscheidung angekündigt war.

Die UEFA hat München noch eine Frist bis Ende der Woche eingeräumt. In dieser Zeit soll noch einmal darüber beraten werden, ob und wie Spiele mit Fans in der Allianz Arena möglich werden könnten. Zuletzt hatte Oberbürgermeister Reiter gesagt, pandemiebedingt könne er nicht garantieren, dass Spiele mit Zuschauern möglich werden. 

Die gleiche Frist wie für München gilt auch für die weiteren Wackelkandidaten unter den zwölf Ausrichtern – die Städte Dublin und Bilbao. Alle anderen Städte haben bereits Spiele mit Zuschauern zugesagt. 

Bisheriger Plan

In der Fußball-Arena München sollen drei Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft stattfinden – gegen Weltmeister Frankreich (15. Juni, 21 Uhr), Europameister Portugal (19. Juni, 18 Uhr) und gegen Ungarn (23. Juni, 21 Uhr) . Außerdem soll am 2. Juli (21 Uhr) ein Viertelfinale in München ausgespielt werden.
Die paneuropäische Fußball-Europameisterschaft läuft vom 11. Juni bis 11. Juli 2021.

„Ich bedauere sehr, dass auch heute keine Entscheidung für den Spielort München getroffen wurde. München hat sich für die UEFA stets als zuverlässiger Partner erwiesen. Wir hoffen und glauben aufgrund unserer bisherigen Arbeit und des fundierten Konzepts, das unser Projektteam zusammen mit dem DFB und verschiedenen städtischen und staatlichen Partnern erarbeitet hat, noch immer an eine positive Entscheidung für München. Die Landeshauptstadt München hat zur Umsetzung der Fußball-Europameisterschaft in der Corona-Pandemie verschiedene Szenarien erarbeitet, um ihrer Verantwortung gegenüber der UEFA und für die Sicherheit und Gesundheit der eigenen Bevölkerung Rechnung zu tragen.“         

Oberbürgermeister Dieter Reiter

Wie könnte die EM stattfinden?

Die vom DFB und dem EURO-Organisationsteam der Landeshauptstadt München entworfenen Stadion-Szenarien bieten alle Optionen, um auf die Infektionslage zum Zeitpunkt des Turniers angemessen vorbereitet zu sein. So steht es in der Pressemeldung der Stadt:

  • Szenario eins, das Lead-Szenario, würde 14.500 Zuschauern (21,6% der Gesamtkapazität) einen Besuch in der Fußball-Arena München ermöglichen, basierend auf einer Kombination aus Einhaltung von Abstandsregeln und den Limitierungen des UEFA-Ticketing-Systems. Dabei wäre jeder 4. Sitz einer Stadionreihe besetzt.
  • Das zweite Szenario, Upscale Szenario, wäre mit knapp 27.000 Zuschauern (40,2% der Gesamtkapazität) eine optimistischere Variante. Jedoch würde dieses Szenario eine sehr positive Entwicklung der Pandemie voraussetzen. Aufgrund des nötigen Vorlaufs zur Umsetzung wird diese Variante von Tag zu Tag unwahrscheinlicher.
  • Das Backup-Szenario sieht zwischen 0 und 7.000 Personen (ca.10% der Gesamtkapazität) vor. Es müsste bei anhaltend negativer pandemischer Entwicklung herangezogen werden und wäre auch kurzfristig umsetzbar.

Welches Szenario zur Fußball-Europameisterschaft umgesetzt werden kann und wie viele Zuschauer die Spiele letztlich in der Fußball-Arena München verfolgen können, wird die zum Turnierzeitraum gültige Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorgeben.


19. April 2021, 14:38 CEST, Aufmacher-Bild: Carmen Jaspersen, az