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GreenTalk: Plastik einsparen mit festem Shampoo

Oft enthalten sie umweltschädliches Mikroplastik und kommen in großen Plastikverpackungen, die regelmäßig unseren Mülleimer im Bad füllen – Shampoos! Die Münchnerin Lea Mener hat ein festes Shampoo mitentwickelt, das ganz ohne Verpackung auskommt und gib uns im GreenTalk Tipps für ein nachhaltiges Badezimmer.

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Im Supermarkt greifen viele von uns regelmäßig zu Hygieneprodukten, die unsere Umwelt belasten. Weit über 5 Billionen Plastikteilchen schwimmen derzeit in den Weltmeeren. Durch den Umstieg auf feste Shampoos können wir einiges an Plastikmüll einsparen.

Lea Mener von Foamie hat ein solches festes Shampoo mitentwickelt: Es komme ohne Plastikverpackung aus und enthalte kein Mikroplastik. Wenn nur ein Prozent der über 14-Jährigen auf verpackungsfreie Haarseife umsteigen würde, könne man pro Jahr knapp 4,3 Millionen Plastikflaschen einsparen, so Mener.

Bild: Foamie

Flüssiges Shampoo enthalte circa 80 Prozent Wasser, das feste Shampoo hingegen nur 10 Prozent. Dadurch sei das Shampoo-Stück deutlich leichter und kleiner, weshalb beim Transport auch deutlich weniger CO2 ausgestoßen werde. Zum Vergleich: Um die Menge einer LKW-Ladung festes Shampoo zu transportieren, müssten für die gleiche Menge Flüssigshampoo 15 Lastwagen losfahren.

Und das, obwohl sich festes Shampoo nicht auffallend von herkömmlichen Shampoos unterscheidet. Es enthält dieselben pflegenden Eigenschaften – bloß eben in fester Form, sagt Mener.

Im GreenTalk-Podcast spricht Radio-Arabella-Redakteurin Chantal Martin mit Lea Mener darüber, wie wir im Badezimmer nachhaltiger sein können und worauf wir beim Kauf von Kosmetikprodukten achten sollten.

Arabella-GreenTalk: Plastik einsparen mit festem Shampoo


04. Februar 2020, 09:25 CET, Aufmacher-Bild: Adobe Stock, az