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GreenTalk-Podcast: Mode aus Müll

Sie stellen eine Bedrohung für Meeresbewohner dar: alte Fischernetze und anderer Plastikmüll im Wasser. Dank der Münchnerin Birgitta Tafelmeier wird ein Teil dieses Materials wiederverwendet – und zwar für Klamotten.

Econyl ist ein Garn, das aus recycelten Fischernetzen hergestellt wird – als Alternative zum chemisch produzierten Nylon. Das Material bekommt sie von der Organisation „Healty Seas“, die alte Plastiknetze aus dem Wasser tauchen.

Bild: Thomas von Aagh

Aber warum landen eigentlich so viele Fischernetze im Meer? „Oft handelt es sich um illegale Fischerboote“, so Tafelmeier, „wenn sich die Küstenwache nähert, schneiden sie die Netze ab, damit man ihnen nichts nachweisen kann und dann machen sie sich aus dem Staub“.

Farbenfroh! Diese Sportmode wurde aus alten Fischernetzen hergestellt // Bild: Thomas von Aagh

Die Entwürfe für die Bikinis aus alten Fischernetzen // Bild: Crystal Flow

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem recycelten Material stellt Tafelmeier zum einen Bikinis und zum anderen Leggings her. Wichtig war ihr bei ihrem Label „Crystal Flow“, dass die nachhaltige Sport- und Bademode „nicht so omamäßig daherkommt, sondern schön bunt ist.“

Crystal Flow-Gründerin Birgitta Tafelmeier // Bild: Crystal Flow

Im Podcast fragt Arabella-Redakteurin Antonia Hilpert unter anderem nach, wie die Klamotten aus alten Fischernetzen hergestellt werden und wie sich das Material auf der Haut anfühlt.

Arabella-GreenTalk: Mode aus Müll


10. Dezember 2019, 00:00 CET, Aufmacher-Bild: Thomas von Aagh, az