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Nach knapp vier Wochen: Münchner Wertstoffhöfe öffnen wieder

Den Dachboden entrümpeln, die Gartenabfälle entsorgen oder Elektroschrott loswerden: Ab Montag, 20. April, geht das auch in München wieder. Doch die Auflagen, unter denen die Wertstoffhöfe öffnen, sind streng.

Knapp vier Wochen haben die Münchner warten müssen – ab Montag, den 20. April ist es so weit: Die Wertstoffhöfe in München haben wieder geöffnet.

Weil die Stadt einen riesigen Ansturm erwartet, gibt es strenge Auflagen und Vorsichtsmaßnahmen, unter denen die Höfe wieder öffnen dürfen.

So haben die Wertstoffhöfe geöffnet

Alle Münchner Wertstoffhöfe haben ab dem 20. April von Montag bis Freitag jeweils von 10.30 bis 18 Uhr und am Samstag von 8 bis 15 Uhr geöffnet.

Allerdings gilt die dringende Bitte, die Höfe nur in äußerst dringenden Fällen aufzusuchen und nur Entsorgungen in haushaltsüblichen Mengen zu tätigen.

Kennzeichenregelung zur Kontrolle der Besucherzahlen

Außerdem wird es eine Kennzeichenregelung geben, die entscheidet, wer an welchen Tagen seine Abfälle und Wertstoffe dort entsorgen darf: An geraden Kalendertagen dürfen nur Fahrzeuge anliefern, deren Kennzeichen auf eine gerade Ziffer endet.

Das wäre am 20. April zum Beispiel ein Auto mit dem Kennzeichen: M RA 1052. An ungeraden Kalendertagen dürfen nur Fahrzeuge mit einer ungeraden Endziffer auf dem Kennzeichen einfahren, also am 21. April z.B. ein Auto mit dem Kennzeichen: M RA 1051.

Am Einfahrtstor wird kontrolliert, ob das Fahrzeug am jeweiligen Tag einfahren darf. Fahrzeuge mit geraden Ziffern am Ende des Kennzeichens, die an ungeraden Tagen einfahren wollen und umgekehrt werden abgewiesen.

Es dürfen sich nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig am Wertstoffhof aufhalten, auch muss der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen eingehalten werden.

Das darf nicht am Wertstoffhof entsorgt werden

Abfälle und Wertstoffe aus Haushalten, die vom Corona-Virus betroffen sind, dürfen nicht am Wertstoffhof abgegeben werden und müssen über die Restmülltonne entsorgt werden. Dazu müssen sie in gut verschlossenen Beuteln oder Säcken verpackt werden. Scharfe oder spitze Gegenstände sind so zu verpacken, dass diese den Beutel nicht durchstechen können (z. B. in einer Plastikdose).

Machen Sie sich auf lange Wartezeiten gefasst!

Durch die Blockabfertigung und weiteren Hygiene-Maßnahmen kann es zu längeren Wartezeiten vor den Wertstoffhöfen kommen. Auch wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt, muss sich in die Warteschlange einreihen.


16. April 2020, 14:07 CEST, az