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Ist das die Park-Revolution für München?

Die Stadt startet das Flex-Parken - Radl und Autos teilen Stellplätze.

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Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Vielleicht doch nicht, die Stadt München versucht das ab heute auch mit Parkplätzen. In der Maxvorstadt startet das sogenannte Flex-Parken, ein deutschlandweit einmaliger Pilotversuch.

Was ist das Flex-Parken?

Das Flex-Parken ist sozusagen der flexible Parkplatz – eine Grätsche zwischen Auto- und Radlfahrern, für beide ist es teilweise ein Ding der Unmöglichkeit, in München einen Stellplatz zu finden.

Beim Flex-Parken ist ein Parkplatz in der Nacht, also zwischen 23 und neun Uhr, ein ganz normaler Auto-Stellplatz. Über Tags, also zwischen neun und 23 Uhr, dürfen dort aber nur Radl parken.

Wo wird das Flex-Parken getestet?

Dieses Projekt startet vorerst auf einigen Parkplätzen an der Technischen Universität in der Luisenstraße in der Maxvorstadt.

Da brauchen über Tags hunderte Studenten und Dozenten einen Radl-Stellplatz. Aber, die Anwohner müssen vor allem auch nachts ihr Auto irgendwo hinstellen. Deswegen eignet sich dieser Bereich für einen Test sehr gut.

Wie lange dauert dieser Test?

Das Projekt Flex-Parken läuft erst einmal maximal zwei Jahre. Dann werden die Erfahrungen ausgewertet und dem Stadtrat vorgelegt. Der entscheidet dann, wie es weitergeht.

Die Idee hat sich die Stadt übrigens aus Dänemark geklaut, da klappt das Flex-Parken schon seit mehreren Jahren sehr gut.


30. April 2019, 06:46 CEST, Symbolbild, Foto: dpa-infocom, News