Germering: Schüsse auf Geldautomaten-Sprenger

Die Polizei hat in Germering bei München einen mutmaßlichen Geldautomaten-Sprenger angeschossen und verletzt.

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Mit einem Komplizen habe der Mann am frühen Mittwochmorgen einen Automaten knacken wollen, sagte ein Sprecher. Spezialeinheiten kamen den beiden aber zuvor. Bei der Flucht der mutmaßlichen Täter mit einem Auto schossen die Beamten auf den wegfahrenden Wagen – dabei wurde der Mann verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Der zweite Tatverdächtige entkam zu Fuß. Nach ihm fahndet die Polizei.

Bei einer zweiten Aktion im benachbarten Gilching (Landkreis Starnberg) nahmen Spezialeinheiten drei weitere mögliche Komplizen fest. Details hierzu waren zunächst unklar. Die Polizei will gegen Mittag weitere Angaben zu dem Vorfall machen.

Ermittler hatten die Tatverdächtigen in Germering observiert, sagte der Sprecher. Kurz bevor die Männer die Bank betreten wollten, griffen die Spezialeinheiten zu. Die Polizei geht davon aus, dass die Männer Gas in den Automaten leiten wollten, um ihn zu sprengen und anschließend Geld zu stehlen.

Der angeschossene Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer seine Verletzungen sind, war zunächst nicht bekannt. Lebensgefahr habe für den Mann keine bestanden.

Am Mittwochvormittag untersuchten Spezialisten des Landeskriminalamts den Tatort in Germering. Dabei sollte auch geklärt werden, wie viele Schüsse die Elite-Polizisten abgegeben hatten. Die von der Bank flüchtenden Männer waren nach ersten Erkenntnissen der Ermittler nicht bewaffnet.

Nach dem Flüchtigen suchten die Beamten in der Region mit einem Großaufgebot, unter anderem mit einem Hubschrauber.


17. Oktober 2018, 10:26 CET, dpa-infocom, uk