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Partielle Mondfinsternis: Heute in den Himmel schauen!

Ein richtiger Blutmond wird es nicht, dennoch ist die partielle Mondfinsternis heute Abend ab 22 Uhr ein beeindruckendes Schauspiel!

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Und das Beste: Das Wetter spielt mit! Bei wolkenfreiem Nachthimmel über München und Umgebung kann man den “angeknabberten” Mond hervorragend beobachten.

Die Wettervorhersage für Ihren Ort finden Sie hier:

Der Arabella-Wetterbericht für München und die Region

Warum “partielle” Mondfinsternis?

Der Mond wird verdunkelt, wenn Sonne, Erde und Mond in einer Reihe stehen – der Mond wird dann von der größeren Erde beschatten und leuchtet, wie beim Blutmond 2018, mit einem Restlicht in tiefem Rot. Diesmal hat die Sonne-Erd-Mond-Reihe einen kleinen Knick, das heißt, der Mond liegt nicht völlig im Erdschatten, nur ein Teil (circa zwei Drittel) liegt im Dunklen. Dadurch erscheint der Vollmond wie eine Mondsichel – eine volle Rotfärbung gibt es allerdings nicht. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geht aber davon aus, dass trotzdem eine Färbung zu erwarten ist, weil das rote Licht der Sonnenstrahlen in der Erdatmosphäre gebrochen und in Richtung Mond gelenkt wird. Zusätzlich werden Staub und Asche in der Hochatmosphäre die Färbung verstärken.

Übrigens: Nach Angaben des DLR wird in dieser Nacht auch die Internationale Raumstation ISS oberhalb des “angeknabberten Mondes” als Lichtpunkt am Himmel zu sehen sein.

Für die nächsten Jahre ist die Mondfinsternis des heutigen Abends die größte Verdunklung, die wir beobachten können.

Wann kann man die Mondfinsternis beobachten?

Mondaufgang über München ist heute um 21:03 Uhr. Ab 22 Uhr schiebt sich der Mond langsam in den Kernschatten der Erde. Der Höhepunkt der Verdunkelung ist um 23:30 Uhr erreicht, mehr als die Hälfte des Mondes ist dann vom Erdschatten verdeckt, wir sehen eine Mondsichel statt eines Vollmondes. Gegen 02:15 Uhr ist dann wieder der volle Mond am Himmel zu sehen.

Genauer Zeitplan

Zu sehen ist die partielle Mondfinsternis im Großteil von Europa, im Großteil von Asien, in Australien, Afrika, Süd/Ost Nordamerika und Südamerika, über dem Pazifik, Atlantik und Indischem Ozean und über der Antarktis.



16. Juli 2019, 10:38 CEST, Aufmacher-Bild: Nadine Vaders, uk