Verkehrserziehung: Kinder fragen Raser

Schüler der Grundschule in der Feldbergstraße konfrontierten zusammen mit der Verkehrspolizei Raser.

Verkehrserziehung

Im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „Sicher zur Schule – sicher nach Hause“ haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion zusammen mit den Beamten der Polizeiinspektion 25 eine Geschwindigkeitskontrolle im Bereich der Grundschule in der Feldbergstraße 85 durchgeführt.

An der Kontrollstelle wurde auch Schulkindern der 4. Klasse der genannten Grundschule die Gelegenheit gegeben, ihre Belange im Straßenverkehr gegenüber den Fahrzeugführern zu verdeutlichen.

Insgesamt wurden 50 Autofahrer angehalten. 37 Autofahrer fuhren schneller als die erlaubten 30 km/h. Zwei davon, die wesentlich schneller als die vorgeschriebene Geschwindigkeit fuhren, mussten verwarnt werden. Sie wurden jeweils mit 51 km/h gemessen.

Zudem wurde gegen einen der angehaltenen Fahrzeugführer Strafanzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss, Besitzes von Drogen und Diebstahl von Verkehrszeichen erstattet.

Unter dem Motto „Kinder fragen Raser“ stellten die Schüler den ertappten Verkehrssündern entsprechende Fragen zu den Gründen für das Fehlverhalten. Zur „Strafe“ erhielten die Fahrer von den Kindern saure Drops.

Doch es gab auch vorbildliche Autofahrer, die das vorgeschriebene Tempolimit beachtet haben. Bei diesen 13 haben sich die Kinder gerne bedankt und als „Belohnung“ einen Schokoladenriegel überreicht.

Die eingesetzten Polizeibeamten begleiteten die Aktion zusätzlich mit verkehrserzieherischen Gesprächen und verteilten die themenbezogene Informationsbroschüre „Kinder im Straßenverkehr!“.

Die Reaktionen auf diese Aktion waren nicht nur bei den betroffenen, aber doch einsichtigen, Autofahrern positiv, sondern auch viele anwesende Eltern und unbeteiligte Passanten begrüßten diese Aktion.

13. September 2017, 14:22 CET, PP München; Aufmacherfoto: Symbolbild, uk