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Polizisten mit Alpakas statt mit Zollstöcken ausrüsten?

Flauschige Alpakas, damit die Menschen im Englischen Garten besser den Mindestabstand einhalten? Mit diesem nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag reagiert die Polizeigewerkschaft auf die Kritik an Abstandskontrollen.

An der Isar, dem Gärtnerplatz oder im Englischen Garten: Das schöne Wetter treibt viele nach draußen – verständlicherweise. Doch: Während der eine nach wie vor vorsichtig ist, sieht es der andere mit dem Abstand an der frischen Luft nicht ganz so eng.

„Im Englischen Garten sind richtige Gruppen unterwegs, die auch keinen Abstand einhalten – obwohl jetzt gerade erst die Zahlen wieder bisschen unten sind.“

Arabella-Hörer Felix aus Haidhausen

„Wenn wir so weitermachen, werden die Maßnahmen bis zum St. Nimmerleinstag gehen. Es geht doch auch nicht darum rauszugehen, sich an der frischen Luft aufzuhalten, es geht einfach darum, dass man auch dort ein paar Dinge einhalten soll. Ja, es ist schwer, ja, es macht keinen Spaß, aber wir wollen doch alle wieder unser altes Leben zurück.“

Arabella-Hörerin Marina

Nachdem Münchner Polizisten mit Zollstöcken versucht hatten, die Menschen im Englischen Garten dazu zu bringen, die Abstände besser einzuhalten, hatte es scharfe Kritik gehagelt.

Alpakas zur besseren Einhaltung des Mindestabstands?!

Daraufhin hat der Landesvorsitzender der Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern, Jürgen Köhnlein, mit einer kuriosen Idee gekontert:

„Wenn wir die Polizeistreifen mit Alpakas ausstatten, würden es die letzten uneinsichtigen Parkbesucher sicher auch verstehen“

Jürgen Köhnlein

Hintergrund ist eine Aktion des Gesundheitsministeriums, das Grundschülern mit Zeichnungen von Alpakas den Abstand zu verdeutlichen versucht.

Die Einsatzkräfte hätten es ohnehin nicht leicht, sagt der Gewerkschafter. Es gebe immer mehr Menschen, die gerade in solchen Situationen den Konflikt suchten.

„Um des Konflikts willen. Da geht es nicht um ein paar Zentimeter, sondern darum, ihren Unmut gegen die Maßnahmen kund zu tun. Die Polizei bekommt dann die Kritik an der Politik vor Ort direkt ab.“

Jürgen Köhnlein

Deswegen fordert er auch mehr Unterstützung und Aufklärungsarbeit seitens der Politik.


02. März 2021, 11:54 CET, mit dpa, Aufmacher-Bild: Ulrike Leone auf Pixabay , az