• Arabella München
  • Arabella 90er
  • Arabella 80er
  • Arabella 70er
  • Arabella Golden Oldies
  • Arabella Kult
  • Arabella Austropop
  • Arabella Weihnachten

Bands statt Bananen: Neue Proberäume für Münchner Musiker

Bahnwärter Thiel oder die Alte Utting: Der Münchner Daniel Hahn und seine Brüder hatten schon öfter ausgefallene Ideen. Jetzt möchte der Älteste der Geschwister neue Proberäume für Münchner Bands schaffen - in der "Bananenreiferei".

Die sogenannte „Bananenreiferei“ befindet sich am Rand der Großmarkthalle, in der alten Unterführung, die früher zu einer kleinen Verbindungsstraße zwischen Südbahnhof und Thalkirchner Straße gehörten. Die Räumlichkeiten dienten schon als Bunker, dann reiften Bananen für die Großmarkthalle darin. 

Das soll aus der „Bananenreiferei“ werden

Gelbe Früchte haben die dicken Mauern schon lange nicht mehr gesehen – dafür könnte man sie aber anders nutzen: Junge Musiker und Bands könnten darin für Ihre Auftritte proben. Das hat zumindest der Münchner Daniel Hahn vor, der gerne ungenutzte Räume wieder belebt – wie zum Beispiel die MS Utting vom Ammersee.

Auch Oberbürgermeister Reiter begrüßt die Idee von Hahn – er hat sich bereits mit ihm zusammen die alte „Bananenreiferei“ angesehen.

„Wenn wir schon geeignete nicht genutzte Räume haben und diese für Bands zum Proben geeignet wären, dann sollten wir das ermöglichen.“

Dieter Reiter

Daniel Hahn und OB Reiter bei der Besichtigung der „Bananenreiferei“ // Bild: Stadt München

In München einen geeigneten Band-Proberaum zu finden ist gar nicht so einfach: Es gibt nur wenige, bezahlbare Räumlichkeiten. Außerdem muss ein Proberaum ausreichend schallisoliert sein, damit Anwohner nicht von Bassklängen oder Trompetentönen gestört werden. „Münchner Bands brauchen dringend mehr und vor allem kostengünstige Proberäume. Das ist in einer Stadt, in der es leider nur wenige verfügbare und vor allem kostengünstige Räume gibt nicht gerade einfach. Dazu kommt, dass Bands auch laut sein können müssen und Anwohnerinnen und Anwohner gleichzeitig nicht gestört sein sollen.

Zehn bis Fünfzehn Proberäume möchte Hahn unterirdisch entstehen lassen. Reiter hat vor, die beteiligten Referate aufzufordern, möglichst schnell abschließend zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Nutzung der Räume möglich ist und so noch vor der Sommerpause eine entsprechende Beschlussvorlage in den Stadtrat einzubringen. 


18. Februar 2020, 14:47 CET, Aufmacher-Bild: Stadt München, az