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Das Fahrverbot auf der Isar wird ausgeweitet

Starke Regenfälle haben die Isar in einen teils reißenden Fluss verwandelt - wer dort mit einem Schlauchboot unterwegs ist, dem droht Lebensgefahr, Jetzt reagieren die Stadt und der Landkreis München.

Bereits seit dem ersten Juliwochenende gilt ein Fahrverbot für den Bereich der  Isar in der Stadt – ab dem 11. Juli soll das Verbot auf den gesamten Landkreis ausgeweitet werden. Als Grund nennt Daniela Haupt von der Münchner Wasserwacht die für das Wochenende angekündigten, schlechten Wetterverhältnisse: Wer auf der Isar fährt oder darin schwimmt, dem droht gerade Lebensgefahr!  Durch den hohen Wasserstand und die schnelle Strömung der Isar können sich dort gefährliche Wasserwalzen bilden, die einen unter Wasser drücken und Schlauchboote kentern lassen. Außerdem schwimmt durch die Unwetter in den letzten Wochen noch viel Treibgut in der Isar, das mitunter auch  Schwimmern und Schlauchbootfahrern sehr gefährlich werden kann.

Bleibt das Verbot jetzt den ganzen Sommer über?

Das Verbot soll so lange gelten, bis die Wetterverhältnisse und der Wasserpegel wieder eine Tour auf der Isar gefahrenlos zulassen. Die Entscheidung darüber treffen der Landkreis und die Stadt München. Wer trotzdem ins Wasser gehen will, dem empfiehlt die Münchner Wasserwacht einen der Seen in München oder dem Umland aufzusuchen.

Ab dem Wochenende müssen Hobbykapitäne aus dem ganzen Landkreis also auf Fahrten mit dem Schlauchboot verzichten. Zuvor hatte die Wasserwacht München an den Wochenenden erst ab der Grosshesseloher Brücke dafür gesorgt, dass Schlauchbootfahrer die Isar verlassen – mehr als 30 Personen wurden am ersten Juliwochenende durch gekenterte Schlauchboote in die Fluten geworfen und mussten gerettet werden.


09. Juli 2020, 19:04 CEST, az