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DLRG-Großeinsatz: Vermisstensuche am Fasaneriesee

Nach dem Gewitter am Mittwochnachmittag löste die DLRG einen Großeinsatz am Fasaneriesee in München aus, weil unter anderem herrenlose Kleidungsstücke am Ufer entdeckt wurden. Gefunden wurde am Ende niemand.

Wasserwacht

Nach dem Gewitter am Mittwochnachmittag fuhr die DLRG eine Streifenfahrt mit ihrem Boot, da sie einen allein treibenden Schwimmkörper auf dem Wasser entdeckte. Bei weiterer Erkundung fanden sie auch herrenlose Kleidungsstücke am Ufer. Um kurz vor 20  Uhr wurde daraufhin ein Großeinsatz ausgelöst wurde.

Die Kleidungsstücke wiesen auf zwei Personen hin, die abgängig waren. Mit Tauchtrupps, Helikoptern und Wasserrettern wurde der See systematisch abgesucht. Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes, DLRG, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst suchten ca. 45 Minuten lang am und unter Wasser, wurden aber leider nicht fündig. Weitere 15 Minuten lang setzten sie die Suche mit Drohnen und Sonar fort, aber auch damit konnte keine Person unter Wasser gesichtet werden.

Niemals Kleidung liegen lassen!

Deswegen wurde der Einsatz gegen 21 Uhr als ergebnislos beendet. Die Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes warnt immer wieder davor, Kleidung am See oder der Isar liegen zu lassen. Herrenlose Gegenstände lösen eine riesige Rettungskette aus. Einsatzkräfte, die eventuell an anderer Stelle dringender benötigt werden, sind dann in der Rettungsaktion gebunden. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Wasserwacht appellieren an alle Badenden immer ihre Habseligkeiten mit nach Hause zu nehmen, auch wenn sie von einem Gewitter überrascht werden.


02. Juli 2020, 11:18 CEST, Wasserwacht München, Aufmacher-Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv, ah