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Heute: Hirschfänger-Gipfel in München

Die Bayern und ihre Hirschfänger... Das Trachtenmesser gehört für viele genauso zum Outfit wie die Haferl-Schuhe und ein schöner Janker.

Aber, der bayerische Trachtenverband hat Angst, dass die Messer bald allgemein verboten werden.

Brisant: Verschärftes Waffengesetz

Hintergrund ist eine eventuelle Verschärfung des deutschen Waffengsetztes, die aktuell auf Bundesebene diskutiert wird.

„Dieses Gesetz würde, zumindest zum Teil, auch uns als Trachtler einschränken, ist doch das Tragen eines Messers bei vielen Trachten ein wichtiger Bestandteil der Tracht als solches“

Max Bertl, Vorsitzende des Bayerischen Trachtenverbandes

Das komplette Statement finden Sie hier auf der Internetseite des Verbandes

Im Gesetzesentwurf steht unter anderem, dass Messer an belebten Orten eingeschränkt oder verboten werden sollen. Und was ist ein belebter Ort, wenn nicht die Wiesn, oder andere Volksfeste…?

Rettung ist in Sicht

Die Erfolgsaussichten der Trachtler sind relativ gut.

Denn, im Gesetzesentwurf ist auch eine Ausnahmeregelung für Brauchtum, Beruf oder Sport geplant. Genau darum dreht sich heute auch das Treffen mit dem bayerischen Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann in München.

„Wir wollen auf die Notwendigkeit der Ausnahmeregelung hinweisen und den Herrn Staatsminister um seine Unterstützung bitten“

Max Bertl

Diese Ausnahmeregelung dürfe keinesfalls gekippt werden.



28. Mai 2019, 06:44 CEST, Foto: Roland Weihrauch dpa/lnw, Aufmacher-Ein Hirschfänger (Messer) steckt bei einem Mann mit Trachtenlederhose in der Seitentasche seines Beinkleides (Foto vom 22.05.2011). Foto: Roland Weihrauch dpa/lnw | Verwendung weltweit, News