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Massenansturm: Nymphenburger Kanal gesperrt

Spazierengehen, Eislaufen, Eisstockschießen: Der Nymphenburger Kanal in München ist wegen des Ansturms von Besuchern und der brüchigen Eisfläche am Sonntag geräumt worden.

Sonne und Schnee – nichts wie raus. Das dachten sich an diesem Wochenende wieder viele, auch Tausende am Nymphenburger Kanal. Die Münchner Polizei musste ihn Sonntagnachmittag sperren, ein Mann war mit seinem Kind eingebrochen. Sie sind mit dem Schrecken davon gekommen.

Vorherige Appelle der Polizei, die Eisfläche zu meiden, brachten nichts.

„Wir sind als Polizei vor Ort, aber jeder, den wir weiterscheuchen, taucht woanders wieder auf.“

kommentierte ein Polizei-Sprecher

Ausflugs-Chaos in der Region ausgeblieben

Trotz der Aufrufe, wegen der Pandemie größere Ansammlungen zu vermeiden, herrschte am Wochenende an beliebten Ausflugszielen reger Betrieb, so etwa am Ochsenkopf im Fichtelgebirge, im Spessart oder in den Alpen am Spitzingsee. Die Menschen nutzten das schöne Wetter zum Rodeln und sogar Skifahren. Auch im Bayerischen Wald und im Allgäu war viel los, es gebe aber kein Chaos, sagte ein Polizeisprecher.

Hotspots planen Ausflügler-Stopp

Städte und Landkreise mit einem Inzidenzwert von über 200 können nach den neuen Corona-Regeln selbst Tagesausflüge von außerhalb in ihre Region verbieten. Das haben zum Beispiel die Kreise Miesbach und Berchtesgadener Land angekündigt. Auch der Landkreis Regen will eine entsprechende Allgemeinverfügung beschließen.  

„Es ist den Bürgern nicht zu vermitteln, dass andere zum Wandern in die Region kommen, während Einheimische sich an den Radius halten müssen.“

Landrätin Rita Röhrl


11. Januar 2021, 07:11 CET, Aufmacher-Bild: Matthias Balk, News