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München soll 20 neue Radwege bekommen

Gute Nachrichten für die Münchner Radlfahrer, schlechte für die Autofahrer: Der Münchner Stadtrat will heute den Bau und die Erneuerung von 20 Radlwegen beschließen. Dafür müssen die Autofahrer aber zurückstecken.

Insgesamt 17 Kilometer lang sind die neuen Radlwege, die jetzt auf den Weg gebracht werden sollen. Damit steht ein weiterer Schritt an, um das Bürgerbegehren Radentscheid umzusetzen.

Eigentlich soll der Stadtrat in jedem Vierteljahr zehn neue Maßnahmen für sicheres Radfahren beschließen – wegen Corona war das heuer aber nicht möglich. Deswegen sollen heute gleich 20 neue Radwege beschlossen werden. Dafür sollen Autospuren und Parkplätze weichen. Die  neuen Radwege bzw. Erneuerungen sollen aber nicht über Nacht kommen, sondern nach und nach. 

Hier könnte es bald Veränderungen geben

Zwischen der Bayer- und Pettenkoferstraße fallen Parkplätze und Autofahrspuren weg, da kommen in beide Richtungen Radlwege.

Zwischen Isartalstraße und Schäftlarnstraße entfallen auch Parkplätze, dafür entsteht ein Radlweg.

Zwischen Donnersbergerbrücke und Martin-Greif-Straße entfallen Fahrspuren um Radwege zu verbreitern – die Parkplätze sollen aber erhalten werden.

Zwischen Leopoldstraße und Bonner Platz fallen Parkplätze, Radwege sollen breiter werden.

Zwischen Lindwurm- und Brudermühlstraße soll die Fahrbahn verengt werden, Parkplätze entfallen und der Radweg über die Straße führen.

In der Albert-Roßhaupter-Straße fällt pro Richtung eine Autospur weg – so sollen Rad- und Gehwege breiter werden.

In der Erhardtstraße zwischen Reichenbach- und Luitpoldbrücke sollen die Radwege verbreitert werden – dafür soll es statt fünf nur noch drei Autospuren geben.

In der Nederlinger Straße soll es getrennte Wege für Radfahrer und Fußgänger geben.

In der Engelschalkinger Straße soll eine Autospur verkleinert werden, dafür werden Gehwege breiter und Radfahrer sollen neben der Autospur fahren.

Für die Vollmannstraße gibt es zwei Vorschläge, bei denen entweder eine oder zwei Parkreihen zugunsten der Radfahrer wegfallen sollen.

Zwischen Thalkirchner und Isartalstraße sollen gleich 35 Parkplätze wegfallen, damit die Radwege dort breiter werden.

In der Truderinger Straße soll es statt Längs- Schrägparkplätze geben, damit neue Radwege entstehen können.

In der Bad-Schachener-Straße soll pro Richtung eine Spur wegfallen, Radwege dafür breiter werden.

In der Anzinger Straße soll man Längs- statt Schrägparken, Rad- und Fußwege breiter werden. 

Zwischen Hofanger- und Quiddestraße soll je eine Spur wegfallen und Radwege breiter werden.

In der Melusinenstraße soll eine Autospur wegfallen um Radwege zu verbreitern, genauso wie am Karl-Preis-Platz und in der Werinherstraße.

Zwischen Kistlerhofstraße und Boschetsrieder Straße, in der Hofmannstraße sollen Parkplätze wegfallen, sodass Radfahrer breitere Radwege bekommen.

In der Claudius-Keller-Straße könnte je eine Spur wegfallen, sodass Geh- und Radwege breiter werden könnten.


23. September 2020, 08:51 CEST, Aufmacher-Bild: Peter Kneffel, az