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München hofft und zittert mit dem Allgäu

In Rettenbach im Allgäu ist ein Wohnhaus explodiert - ein kleines Mädchen wurde zwischenzeitlich ebenfalls tot geborgen.

Explosion Allgäu

+++ Update 08:13 – die Suche hat leider das schlimmstmögliche Ende +++

Sohrab Taheri Sohi ist Pressesprecher beim Bayerischen Roten Kreuz:

+++

Auch München hofft und bangt mit den Menschen im Ostallgäu: In Rettenbach ist ein Wohnhaus explodiert. Die Rettungskräfte suchen immer noch nach einem siebenjährigen Mädchen, das unter den Trümmern eines explodierten Hauses begraben liegt.

Vater hat nicht überlebt

In der Nacht haben die  Helfer einen Toden gefunden, vermutlich der 42-Jährige Vater, so ein Polizeisprecher. Die Mutter liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Bis auf die siebenjährige Tochter wird nach aktuellem Stand niemand mehr vermisst.

Helfer arbeiten die ganze Nacht

Insgesamt sind rund 350 Einsatzkräfte vor Ort und haben die ganze Nacht non-stop durchgearbeitet. Das Technische Hilfswerk hat Scheinwerfer aufgebaut, um die Unglücksstelle gut auszuleuchten. Spürhunde waren im Einsatz, auch eine Kamerasonde – bis jetzt aber immer noch ohne Erfolg. Das Dach des komplett zerstörten Hauses wurde noch mit schweren Maschinen entfernt, danach mussten sich die Helfer mit den Händen weiter graben.

Verwirrung um die Bewohner

Die Polizei war nach der Explosion gestern Morgen zuerst sogar von sieben Verschütteten ausgegangen. So viele Menschen waren in dem dreistöckigen Haus gemeldet, ein kinderloses Paar und eine fünfköpfige Familie. Später hat sich dann herausgestellt, dass in der einen Wohnung nur eine kinderlose Frau gelebt hat und bei der Familie die zwei Söhne nicht zuhause waren.


20. Mai 2019, 06:38 CEST, Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa, Aufmacher-Einsatzkräfte räumen an einem zerstörten Haus Schutt beiseite. Foto: Karl-Josef Hildenbrand, News