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München: weniger Radlwege in 30er Zonen!

In den 30er Zonen in München sollen die Radlwege wegfallen! Das hat gestern der Stadtrat entscheiden. Die Begründung: mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und mehr Platz für Fußgänger.

Das Mobilitätsreferat hat am Mittwoch im Stadtrat entschieden: Rückbau von Radwegen in Tempo-30 Zonen in München! Damit dürften sich die Referenten nicht nur Freunde gemacht haben, schließlich werden die Rufe für eine Fahrrad-freundliche Stadt mit mehr Radlwegen immer lauter. Dementsprechend gibt es mehrere Begründungen für den Beschluss:

Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

  • In 30er Zonen gilt meistens rechts vor links, das stellt gerade für Fahrradfahrer auf Radwegen immer wieder eine gefährliche Situation dar
  • In den schmaleren 30er Zonen parken werden Radwege häufig von Autos vollgeparkt
  • Sich öffnende Beifahrertüren von Autos sorgen immer wieder für Radunfälle auf den Radwegen
  • In 30er Zonen befinden sich besonders viele Grundstückszufahrten, für Radler auf den Radwegen ist das eine häufige Gefahrenursache

Mehr Platz für Fußgänger

Gerade in 30er Zonen kann es schnell eng werden, wenn Radfahrer und Fußgänger aufeinander treffen. Der Rückbau der Radlwege dient also auch zu mehr Platz, für alle die zu Fuß unterwegs sind.

Laut dem Mobilitätsreferat würden aus den aufgezählten Gründen Radfahrer in 30er Zonen häufig auf die Straße ausweichen. Dort sei es oft sicherer als auf den Fahrradwegen.


13. Oktober 2021, 08:14 CEST, Aufmacher-Bild: Peter Kneffel, su