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MVG-Tarif-Streit: Keine weiteren Streiks geplant

Im Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft ver.di und der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG hat es heute eine Einigung gegeben. 

MVG

Weitere Streiks, wie vergangene Woche Dienstag, sind damit vom Tisch.

Mehr Gehalt für Münchens Tram-, Bus- und U-Bahnfahrer

Die Münchner Tram-, Bus- und U-Bahnfahrer bekommen in Zukunft zum einen zwischen 130 bis 150 Euro mehr Lohn. Zum anderern wird die Laufzeit des Tarifvertrages an die der anderen Tarifverträge in der bayerischen Branche angeglichen – sie beträgt jetzt 14 Monate. Die MVG wollte eine Laufzeit von 30 Monaten.

Die Laufzeit des Tarifvertrages war der große Knackpunkt

Verdi-Gewerkschaftssekretär Franz Schütz freute sich über den Durchbruch. “Wir haben ein für uns sehr gutes Ergebnis erreicht. Die grundlegende Forderung der Gewerkschaft, den Münchner Tarif auf den Bayerntarif anzugleichen, ist nun erfüllt. In 14 Monaten wird der Tarif dann komplett neu verhandelt. Die Münchner Fahrgäste können sich freuen, wir haben ein Ergebnis erreicht. Weitere Streiks sind jetzt ausgeschlossen.”


Die Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di:

MVG: Tarifergebnis erreicht

Deutlich höhere Entgelte durchgesetzt

In der 4. Verhandlungsrunde konnte heute zwischen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und ver.di ein Tarifabschluss erreicht werden. „Für die Beschäftigten konnten wir ein sehr gutes Verhandlungsergebnis erreichen und unsere wichtigsten Forderungen weitgehend durchsetzen“, erklärte Franz Schütz, Verhandlungsführer von ver.di Bayern.

Nach dem Tarifabschluss werden die Entgelte je nach Stufe zwischen 130 bis 150 Euro ab 01.07.2019 erhöht. Für Fahrer*innen bedeutet dies je nach Stufe eine Erhöhung zwischen 5,1 und 6,23 Prozent, für Kontrollschaffner*innen zwischen 5,33 und 6,75 Prozent. In der höchsten Entgeltgruppe sind dies immer noch Erhöhungen zwischen 3,79 und 4,86 Prozent.

Hinzu kommt noch die Erhöhung der Schicht- und Wechselschichtzulage, die ebenfalls monatlich ausgezahlt wird. Die Schichtzulage erhöht sich monatlich um 23,31 €, die Wechselschichtzulage um monatlich 41,25 €.

„Alle Beschäftigten bekommen somit jeden Monat deutlich mehr. Das ist ein riesiger Erfolg, der vor allem durch den Streik und die sehr gute Beteiligung beim Streik erzielt wurde“, betonte Schütz.

Die Regelungen im TV-N zu den Möglichkeiten der Umwandlung von Geld in Zeit gelten zukünftig auch für die Beschäftigten bei der TV MVG. Diese Möglichkeit besteht für die geteilten Dienste, die Vergütung der Vor- und Abschlussarbeiten sowie für 2,3% des monatlichen Entgeltes für fünf zusätzliche freie Tage pro Jahr.

Zusätzlich wird es in der nächsten Zeit weitere Verhandlungen geben, um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten bei der MVG zu verbessern.

Die Laufzeit des Entgeltes ist bis 31.08.2020, die aller anderen Regelungen bis 30.06.2020.


19. Juli 2019, 17:44 CEST, Aufmacher-Bild: Presse MVG, News