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Söder will Impfpflicht für alle ab Januar 2022

Ministerpräsident Söder hat sich deutlich für eine Impfpflicht für alle ausgesprochen. Zusammen mit Gesundheitsminister Holetschek war er heute zu Besuch in den bayerischen Hotspot-Regionen, u.a. in Rosenheim.

Ab Januar 2022 soll es diese Impfpflicht geben, das hat Ministerpräsident Söder vorgeschlagen. Seiner Ansicht nach reicht eine partielle Impfpflicht in der aktuellen Lage nicht mehr aus, um aus der Corona-Endlosschleife rauszukommen.

Söder will Krankenhäuser bei der Bürokratie entlasten, das sagte er bei einem Besuch in Neuburg am Inn im Landkreis Passau.

„Unsinnige und überflüssige Dokumentationspflichten, die den medizinischen Betrieb lähmen und zusätzliche Arbeit bedeuten, müssen ausgesetzt werden“.
Ministerpräsident Söder

Prüfungen müssen einfach mal zwei Monate verschoben werden, so Söder weiter. In weiten Teilen Niederbayerns sind die Corona-Infektionszahlen seit Wochen enorm hoch und die Kapazitäten vieler Krankenhäuser am Anschlag.

Einmal mehr sprach sich Söder für eine baldige allgemeine Impfpflicht und für mehr Tempo bei Auffrischungsimpfungen aus. Zudem forderte er schnelle Klarheit in Berlin beim Übergang vom bisherigen zum neuen Gesundheitsminister. Das dürfe nicht zehn Tage dauern, sagte er. „Wir haben keine zehn Minuten Zeit“.

Söder machte sich am Freitag gemeinsam mit Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) in den Hotspot-Regionen in Südostbayern ein Bild von der Corona-Lage. Am Morgen trafen sie sich mit den Vertretern der Stadt Rosenheim sowie der umliegenden Landkreise. Mittags trafen sich Söder und Holetschek in Neuburg am Inn mit Landräten und Vertretern aus Kliniken.


26. November 2021, 14:47 CET, Aufmacher-Bild: Wilfried Pohnke auf Pixabay , News