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In München fuhr keine einzige U-Bahn

München versank heute im Streik-Chaos: Warnstreik bei der MVG - auch Busse und Trambahnen warten betroffen.

Warnstreiks

Update: Seit 14 Uhr 30 ist der Streik beendet! Die MVG holt jetzt nach und nach ihre Fahrzeuge aus den Depots. Bis Busse, Tram- und U-Bahnen alle wieder planmäßig fahren, kann es laut Geschäftsführer Werner Albrecht noch Stunden dauern.

Morgen gehen die Tarif-Verhandlungen weiter

Auf einer Pressekonferenz heute Mittag zeigte sich die Geschäftsführung der MVG zuversichtlich, dass es morgen zu einer Einigung kommt.  Die Gespräche beginnen um 14 Uhr.

Wir bleiben für Sie dran. Sobald es etwas Neues gibt, erfahren Sie es bei uns.


“Man muss wissen, dass die MVG-Beschäftigten heute weniger verdienen, als vergleichbare Beschäftigte (…) in anderen Städten in Bayern – und das, obwohl in München die Mieten so teuer sind.” Heinrich Birner, Gewerkschaft ver.di

München versinkt heute im Streik-Chaos

Die Fahrer der MVG streiken, seit Betriebsbeginn um 3:30 Uhr bis etwa 14:30 Uhr am Nachmittag.

Heißt, in dieser Zeit fährt:

  • Keine einzige U-Bahn
  • der Busverkehr nur eingeschränkt, die meisten Metro- und Express-Buslinien sind laut MVG zur Hälfte besetzt
  • bei der Tram voraussichtlich nur die Linien 19 und 20

HIER finden Sie einen aktuellen Live-Ticker der MVG, was in München fährt und was nicht.

Die Gewerkschaft verdi will 200 Euro mehr

ver.di will für die MVG-Beschäftigten 200 Euro mehr im Monat rausholen. Mit dem Warnstreik heute soll vor der nächsten Runde der Tarifverhandlungen morgen noch mehr Druck aufgebaut werden. Bei der MVG gibt es auch innerhalb der Fahrer Lohnunterschiede – die Hintergrund-Infos können Sie HIER nachlesen.

MVG-Chefetage hat kein Verständnis

Hier ein Statement der MVG-Geschäftsführer Ingo Wortmann und Werner Albrecht: „Wir haben kein Verständnis für diesen Warnstreik. Die Gewerkschaft legt München über zehn Stunden lahm, obwohl es eine solide Basis für die nächste Verhandlungsrunde am Mittwoch gibt. Arbeitgeberseitig bieten wir unter anderem eine Lohnerhöhung um einen insgesamt zweistelligen Prozentbetrag in mehreren Schritten bis Mai 2021 an. Außerdem setzen wir auf Entwicklungsperspektiven. Dazu gehört auch mehr Flexibilität, etwa durch die Option, künftig Extra-Urlaubstage gegen Entgelt nehmen zu können. Bei Tarifverhandlungen geht es immer darum, einen Kompromiss zu erzielen. Das ist in erster Linie durch Gespräche möglich. Einseitige Aktionen zu Lasten der Kundinnen und Kunden lehnen wir ab.“


09. Juli 2019, 06:52 CEST, Aufmacher-Bild: Arne Immanuel Bänsch, News