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Wegen Corona: Tierpark Hellabrunn droht Pleite

Ein Tierpark ohne Tiere? Kaum vorstellbar! In Hellabrunn könnte das aber bittere Realität werden: Aufgrund der Corona-Krise droht die Insolvenz.

Tierisch musikalisch, Hellabrunn, Rundfunkorchester

„Ohne Hilfe müssen wir im September als Erstes unsere Löwen abgeben. Ausgerechnet das Wappentier des Freistaates. Das kann doch nicht wahr sein!“

Tierpark-Chef Rasem Baban

Das Problem: Momentan dürfen nur knapp 2.200 Besucher in den Tierpark. Ab dem 22. Juni sind dann zwar 4.400 Personen erlaubt – das ist aber trotzdem noch viel zu wenig, um die laufenden Kosten zu decken.

Der Tierpark kostet täglich rund 50 000 Euro, aktuell verzeichnet er ein Minus von 35 000 Euro pro Tag. Um zu überleben, braucht der Tierpark 8600 Besucher täglich, ansonsten können die Kosten – zum Beispiel für das Futter der Tiere – nicht gedeckt werden. 

„Wir bitten um fünf Quadratmeter pro Besucher. Das reicht an der frischen Luft doch absolut aus, die meisten sind eh Familien, die keinen Abstand halten müssen“, sagt Rasem Baban. Wenn er nicht mehr Leute in den Tierpark hineinlassen darf, muss er im September Insolvenz anmelden, so der Tierpark-Chef.

Als gemeinnützige Aktiengesellschaft bekommt der Tierpark keine finanziellen Corona-Hilfen vom Bund und Freistaat. Allerdings hofft Rasem Baban auf Unterstützung der Stadt München, die der Hauptaktionär des Parks ist.

So können Sie dem Tierpark helfen

Wer den Tierpark unterstützen möchte, kann beispielsweise eine Patenschaft für ein Tier übernehmen. Auch Spenden sind möglich – online oder auf dieses Konto:

Spendenkonto des Tierparks: 
Münchener Tierpark Hellabrunn AG
Bank: Stadtsparkasse München
IBAN: DE 63 7015 0000 0000 0810 00
SWIFT-BIC: SSKMDEMM


17. Juni 2020, 14:57 CEST, mit dpa, Aufmacher-Bild: Maria Fencik, az