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Beckenbauer zu Fan-Protest: Nicht gefallen lassen!

"So kann man nicht mit Uli Hoeneß umgehen!", sagte Beckenbauer zur BILD-Zeitung. Der frühere Manager war beim 1:0-Heimsieg gegen Mönchengladbach auf einem Transparent in der Südkurve sogar als "Lügner" bezeichnet worden.


Beckenbauer forderte zum Handeln auf. "Das darf sich der Verein nicht gefallen lassen", sagte er der "Bild"-Zeitung (Montag). «So kann man nicht mit Uli Hoeneß umgehen, der Bayern seit Jahrzehnten auf Erfolgskurs hält." Auf den Schildern, die am Samstag im Stadion hochgehalten wurden, waren auch noch weit unschönere Dinge zu lesen. So stand auf einem: "Blaue Schweine schlachtet man und rettet die nicht!".




"Eine gewisse Grenze darf nicht überschritten werden. Kritik kann geäußert werden, aber sicherlich nicht so", sagte Sportdirektor Christian»Nerlinger im "Kicker" und sprach von einem "Schockerlebnis" und einer "Schande für den FC Bayern. Das war unter der Gürtellinie. Und es kann nicht sein, dass sich dauernd so massiv in Vereinspolitik eingemischt wird, wo es um Millionen geht und das Wohl des FC Bayern", sagte Nerlinger in der "Bild".


Hintergrund des Protests einiger Hundert aus der Fankurve: Sie sind verärgert darüber, dass die Vereinsführung dem hoch verschuldeten Zweitligisten TSV 1860 München unter anderem einen Teil der Mieteinnahmen in der Arena gestundet hat.


© dpa-infocom / FCB