DSV aktiv Safety Days 2017

Am 14. Januar am Fellhorn in Oberstdorf!

DSV aktiv Safety Days

In drei bayerischen Skigebieten heißt es im Januar und Februar 2017 wieder: Startschuss frei für alle großen und kleinen Skifahrer und Snowboarder, die bei den DSV aktiv Safety Days ihr Fahrkönnen und Pisten-Know-how unter Beweis stellen möchten.

DSV aktiv Safety Days 2017 am Fellhorn in Oberstdorf

Am Samstag, den 14. Januar 2017, machen die DSV aktiv Safety Days im Skigebiet Fellhorn in Oberstdorf Halt. Einen ganzen Tag lang können Brettl-Liebhaber dann unter anderem beim Geschwindigkeits- und Bremswegcheck, in einem Sicherheitsparcours oder bei einer LVS-Schatzsuche in einem riesigen Schneeberg testen, ob sie fit für die Piste sind. Begleitet von echten Profis, den Experten des Deutschen Skiverbandes und der „Stiftung Sicherheit im Skisport“ (SIS), lernen sie dabei, ihre Sinne zu schärfen und ihre Technik zu verbessern, um in unvorhergesehenen Situationen noch schneller reagieren zu können. Los geht es um 10:00 Uhr. Die Stationen stehen bis 15:00 Uhr zum Mitmachen bereit.

Dass das Thema Sicherheit beim Skifahren sowohl für Anfänger, als auch für erfahrene Skisportler und Powderfans immer wichtiger wird und noch lange kein Schnee von gestern ist, zeigen die steigenden Teilnehmerzahlen der bereits seit sechs Jahren stattfindenden DSV aktiv Safety Days. Auch immer mehr Skischulen nutzen die Möglichkeit, sich von echten Skiprofis coachen zu lassen. Sie können ebenso wie alle anderen Skifahrer und Snowboarder (mit gültigem Skipass) kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung an den Schnee-Events teilnehmen. Denn die Sicherheit aller Wintersportler immer weiter zu verbessern, ist eine der Kernaufgaben der SIS. Spannende Mitmachstationen, das DSV aktiv Safety Days-Team, die DSV-Skiwacht und natürlich DSV-Maskottchen Skitty sorgen dafür, dass auch der Spaß nicht auf der Strecke bleibt.

DSV aktiv Safety Days

Spannendes Sicherheitstraining

Vier Stationen stehen bei den DSV aktiv Safety Days zum Mitmachen bereit. Schon seit Beginn ein Renner: Die Geschwindigkeits-Messstrecke. Hier stehen die Teilnehmer so hochkonzentriert an der Startlinie wie die Skiprofis bei ihren Weltcup-Rennen, während im Hintergrund der Countdown läuft. Bei null heißt es dann: Auf geht’s, mit Schwung und in der Abfahrtshocke durch die Lichtschranke. Steil ist der Abhang nicht, aus gutem Grund: Auf der Teststrecke geht es nicht darum, ein möglichst hohes Tempo zu erreichen. Vielmehr sollen die Teilnehmer versuchen, ihre eigene Geschwindigkeit selbst einzuschätzen. „Häufig passieren Skiunfälle und Zusammenstöße, weil die Betroffenen zu schnell unterwegs sind und ihre eigene Geschwindigkeit nicht mehr oder nur schwer kontrollieren können“, erklärt Tilman Brenner, Geschäftsleiter der SIS. Die meisten liegen mit ihrer Einschätzung meist deutlich daneben und sind ziemlich überrascht, wie schnell sie tatsächlich sind. Mit einem Durchschnittstempo von rund 40 Stundenkilometern rechnen hier die wenigsten Starter. Ein weiteres Highlight ist der Bremsweg-Check. Dabei sind Reaktionsvermögen und Technik gefragt, wie Tilman Brenner betont: „Auf unserer Messstrecke sollen die Teilnehmer erleben, wie schwer es ist, an einer bestimmten Markierung schnellstmöglich zu stoppen.“ Jede Menge Action bietet außerdem der Slalom– Sicherheitsparcours, in dem die Teilnehmer sich auf das eine oder andere, natürlich ungefährliche, Ausweichmanöver gefasst machen sollten.

Schatzsuche: Lawinenkunde für Groß und Klein

Wer sein feines Gespür testen und sich mit Vorsicht durch einen riesigen Schneeberg bewegen möchte, sollte unbedingt an der Station der DSV-Skiwacht einen Stopp einlegen. Bei einer Schatzsuche können Kids und Erwachsene den „Roten Engeln“ der Rettungsstaffel über die Schulter schauen und spielerisch lernen, wie ein Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS) funktioniert und bedient wird. Die sogenannten LVS-Geräte können im Ernstfall Leben retten und gehören mit auf jede Tiefschnee- und Freeride-Tour. Die verschiedenen Stationen bieten Spaß, verlangen aber auch einiges an Konzentration ab. Da tut eine Verschnaufpause am DSV aktiv-Infostand gut: Dort wartet Shootingstar und DSV-Tiger Skitty auf seinen Einsatz und steht für Fotowünsche bereit.

DSV aktiv Safety Days

Informationen im Netz

Weiterführende Informationen zu den DSV aktiv Safety Days, über DSV aktiv und die „Stiftung Sicherheit im Skisport“ sind im Netz unter www.ski-online.de zu finden.

10. Januar 2017, 08:54 CET, Deutscher Skiverband e.V., uk