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Nebel auf den Straßen: Das müssen Sie beachten!

Im Herbst verschwinden die Straßen in München und der Region manchmal in einer dicke Nebelsuppe - vor allem früh morgens und abends. Das kann für Autofahrer richtig gefährlich werden!

Welches Licht muss ich jetzt einschalten? Und wann genau brauche ich nochmal die Nebelschlussleuchte? Wir haben einen Experten gefragt, der Tipps zum sicheren Fahren bei Nebel hat.

Ein Experte gibt Tipps!

Benni Buchenwald ist berufsbedingt Vielfahrer: Er ist Fahrlehrer bei der Fahrschule Fahrwerk in Holzkirchen – und weiß ganz genau, was es bei dichtem Nebel zu beachten gibt. 

Mit Nebel ist nicht zu spaßen

Die dicke Suppe aus vielen winzigen Wassertröpfchen sorgt häufig für schlechte Sicht – meist kann man nur wenige Meter weit schauen. Und gerade im Herbst, wenn es kälter wird, kann es außerdem auf der Fahrbahn zu überfrierender Nässe kommen. Für Autofahrer, die zu schnell in die Kurve fahren, kann das sehr gefährlich werden. Deshalb muss die Geschwindigkeit unbedingt an die Sichtweite angepasst werden. Wer Nebelscheinwerfer besitzt, kann die ebenfalls für eine bessere Sicht einschalten.

Tagfahrlicht reicht nicht!

Gefährlich werden kann es, wenn Ihr Fahrzeug das Licht automatisch regelt. Gerade bei Nebel kann es passieren, dass der Lichtsensor es als hell genug empfindet und lediglich das Tagfahrlicht einschaltet. Deshalb empfiehlt Benni, besser zwei Mal nachzuprüfen, ob das Abblendlicht wirklich angeschaltet ist – und dieses, falls nicht, notfalls manuell einzuschalten. Auf Fernlicht sollte bei Nebel besser verzichtet werden. Dieses kann die Sicht zusätzlich verschlechtern.

Wann darf ich die Nebelschlussleuchte verwenden?

Erst ab einer Sichtweite von unter 50 Metern darf die Nebelschlussleuchte angeschaltet werden – dann dürfen Sie auch maximal 50 km/h fahren, so Benni. Zur Orientierung: In der Regel sind die weißen Leitpfosten am Straßenrand in einem Abstand von 50 Metern aufgestellt.

Vorsicht: Wer die Nebelschlussleuchte bei leichtem Nebel oder einer Sichtweite von noch mehr als 50 Metern einschaltet, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 20 Euro. Eine Pflicht, die Nebelschlussleuchte anzuschalten, gibt es übrigens nicht.

Radfahrer aufgepasst!

Bei Nebel sind die Lichter von Fahrradfahrern häufig schwer zu erkennen und werden erst spät von Autofahrern gesehen. Für mehr Sicherheit sorgen zusätzliche Reflektoren oder Blinklichter an der Kleidung und dem Fahrrad.


26. Oktober 2020, 14:25 CET, Aufmacher-Bild: llulila auf Pixabay , az