Neue asphaltierte Laufbahn im Olympiastadion auch für Schwergewichte

Eine Woche früher als geplant ist nun die zweite Phase der Wiederherstellung des Innenraumes fertiggestellt worden

Olympiastadion

Neuer Glanz im Olympiastadion: Kam 2017 der Rasen wieder in die Arena, wurde 2018 die neue „Laufbahn“ installiert. Der Clou: Auf dieser Asphalt-Laufbahn können Trucks bis zu 40 Tonnen in die Arena fahren. Dieser gelungene Kompromiss zwischen Denkmalschutz und Nutzbarkeit des Innenraums erleichtert den Veranstaltern die Planung und den Aufbau, z. B. bei Open Air-Konzerten im Olympiastadion.

Optik und Struktur ergeben den Eindruck einer Leichtathletik-Laufbahn, aber etwa die Hälfte des Stadioninnenraums muss nun bei schwerer Belastung nicht mehr mit Schwerlastplatten abgedeckt werden. Ein klarer Vorteil für die Veranstalter, sie sparen Zeit und Kosten. Und eine echte Laufbahn wird in absehbarer Zeit nicht benötigt. Wenn es doch wieder einmal Leichtathletik im Olympiastadion geben sollte, dann müssten nur die obersten zwei Zentimeter abgetragen werden und der aktuellste Laufbelag könnte auf der Tragschicht der Asphaltbahn errichtet werden.

Erfreulich positiv haben sich auch die Kosten entwickelt. Gegenüber der Planung sind die Arbeiten um fast 500.000 Euro günstiger gekommen.


24. April 2018, 13:38 CEST, Foto Olympiastadion: Martin Hanger, mbs