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Neue, schwarz-gelb gestreifte Mitarbeiter bei der Münchner Polizei!

Die Münchner Polizei besitzt nicht nur eine Hundestaffel: Auch Bienen arbeiten für die Ordnungshüter.

Die ehrenamtlichen Imker der Münchner Polizei haben ein neues Bienenvolk bei der Münchner Polizei eingeführt. Der neue Standort des Stocks liegt in Allach, auf dem Gelände der Polizeiinspektion Diensthundestaffel München. Hier konnte bereits festgestellt werden, dass sich „Vierbeiner“ und „Sechsbeiner“ gut verstehen.

Betreut wird das Volk von Kriminaloberkommissar Bernhard Hochholdinger, der in seinem polizeilichen Leben normalerweise Straftaten im Zusammenhang mit Fußball bekämpft.

Ein Dienst im Namen der Stadtökologie

Mit ihrer Bestäubungsarbeit leisten die Bienen einen wichtigen Beitrag zur Flora der Stadt beitragen. Das neue Zuhause der Bienen liegt noch dazu am Rande eines Naturschutzgebietes und eines Biotops.

Die Münchner Polizei will mit dem Projekt ihren Beitrag zum Erhalt unseres Ökosystems leisten. Viel zu vielen Gefahren sind die fleißigen Bienen derzeit ausgesetzt. In der Großstadt hat es die Biene im Vergleich zum Land allerdings etwas leichter. Wie in anderen Großstädten auch, finden die fleißigen Flieger hier noch nahezu unbehandelte Blüten vor. Ihren Nektar finden die Bienen auf Balkonen, in begrünten Innenhöfen, von Schrebergärten oder aus den immergrünen Münchner Parks. Im Häusermeer der Großstadt und unbeirrt vom Verkehrslärm fliegen die Tiere ihre Futterplätze an. Das Angebot ist reichhaltig. Aufgabe der Imker ist es, die Stöcke intensiv zu betreuen. Der aus Asien eingeschleppten Varroa-Milbe sind die Völker nahezu hilflos ausgeliefert, nur der Mensch kann sie schützen. Man geht davon aus, dass der Fortbestand der Honigbiene existenziell vom zukünftigen Imker-Nachwuchs abhängt.

Bereits im März 2015 gründete der Hobbyimker Brandl die „Initiative Polizeibienenhonig“ im Polizeipräsidium München. Inzwischen ist er mit sieben Kollegen in seiner Freizeit engagiert zum Wohle der Bienen aktiv. Ein Teil des Honigs wird auch an die Öffentlichkeit verkauft, daraus werden dann Naturschutz- und andere Projekte gefördert.

Weitere Informationen zu den summenden Mitarbeitern finden Sie unter www.polizeibienenhonig.de


10. Juli 2020, 15:16 CEST, Aufmacher-Bild: Polizei München, az