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Panne bei Corona-Tests in Bayern: Großteil der Infizierten ermittelt

46 positive Befunde konnten noch nicht zugeordnet werden

Bei der Übermittlung von bayerischen Corona-Testergebnissen an Reise-Rückkehrer ist bis Sonntag Mittag der Großteil der positiv Getesteten erreicht worden.

Von rund 44.000 Tests aus dem Zeitraum bis zum 11. August 2020, deren Ergebnisse zunächst nicht mitgeteilt werden konnten, waren 949 positiv.  Es mussten zigtausende Dokumente gesichtet werden, um die Getesteten ermitteln zu können. Dies gelang nun bei 903 Betroffenen, bei lediglich 46 positiven Befunden liegen keine passenden Personendaten vor. Auch bei den negativen Tests werden die Betroffenen ermittelt und informiert.


Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml dankt allen Helfern

Huml  unterstrich: „Ohne unsere ehrenamtlichen Helfer wäre es nicht möglich gewesen, die Teststationen so schnell aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Es war entscheidend, möglichst schnell mit den Tests zu beginnen.“

Insgesamt erfolgten seit Aufnahme der bayerischen Testungen für Reise-Rückkehrer am 25. Juli  127.650 Testungen. Darunter waren 1802 positive Ergebnisse 

Für weitere Fragen hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit LGL eine Hotline eingerichtet. Sie ist auch am Sonntag von 08.00 bis 18.00 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 09131/6808-5101.

 

Seit dem 25. Juli können sich Reisende bei der Ankunft unter anderem am Flughafen München testen lassen. Darüber hinaus hatte die Staatsregierung seit Ende Juli Teststationen am Münchner Hauptbahnhof und an den Autoraststationen an der Grenze zu Österreich einrichten lassen.

 

BRK weist Vorwürfe zurück

Das für die Tests zuständige Bayerische Rote Kreuz weist Vorwürfe oder Andeutungen zurück, die darauf schließen lassen, dass die Hilfsorganisationen eine (Teil-) Schuld an dieser Problematik haben. Zudem bedauert das BRK, dass hierdurch der äußerst kurzfristige und schweißtreibende Einsatz der Ehrenamtlichen aller bayerischen Hilfsorganisationen in ein negatives Licht gerückt wird.


13. August 2020, 06:09 CEST, Aufmacher-Bild: Peter Kneffel, News