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FFP2-Masken-Pflicht

Die Pflicht gilt beim Einkaufen und im ÖPNV.

Ab dem 18. Januar 2021 muss in Geschäften und in Bus, Bahn oder Tram eine sogenannte FFP-2-Maske getragen werden. 

Diese Regelung gilt jedoch nicht für Kinder unter 15 Jahren!

Die Verfügbarkeit im Handel sei laut Söder ausreichend gewährleistet – damit  soll die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr und in den Geschäften verbessert werden. Im Gegensatz zu den selbstgenähten „Community-Masken“ schützen diese nicht nur andere, sondern auch den Träger selbst, so Söder.

Es wird jedoch auch eine „Kulanz-Woche“ geben – das bedeutet, wer ab 18.01.2021 ohne FFP2-Maske im Öffentlichen Nahverkehr oder im Supermarkt ist, kassiert erst ab 25.01.2021 Sanktionen oder eine Strafe.

Bayern stellt kostenlos Masken zur Verfügung

Bedürftige sollen in Bayern kostenlos FFP2-Schutzmasken zur Verfügung gestellt bekommen. Insgesamt sollen voraussichtlich zwei Millionen Masken bereitgestellt werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Regierungskreisen. Zuvor hatte die „Süddeutsche Zeitung“ über diese Zahl berichtet.

Die Staatsregierung reagiert damit auf vielfältige Forderungen von Sozialverbänden und der Opposition. Details wollen Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) am Mittwochnachmittag um 15.00 Uhr bekanntgeben.

Handel begrüßt FFP2-Maskenpflicht

Der bayerische Handel sieht die beschlossene Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Einzelhandel und Nahverkehr positiv. „Es ist ein logischer Schritt, denn die Fallzahlen gehen bisher nicht zurück“, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, am Dienstag. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske sei ein Schlüssel, dies zu ändern und „ein Türöffner, den Einzelhandel wieder zu öffnen“. Dadurch werde Einkaufen sicherer. „Das ist genau das, was wir brauchen.“

Allerdings sieht Ohlmann die relativ kurze Zeit zwischen Ankündigung und Umsetzung kritisch. „Wir hätten uns mehr Vorlauf gewünscht“, sagte er. Die FFP2-Maskenpflicht für Einzelhandel und Nahverkehr gilt in Bayern auf Beschluss des Kabinetts von Montag an. Einfache Stoffmasken oder Mundschutze reichen dann nicht mehr aus. FFP2-Masken bieten deutlich mehr Schutz gegen das Coronavirus.

Hier lesen Sie, woran Sie eine „echte“ FFP2-Maske erkennen.

Ohlmann sagte, er erwarte einen „heißen Montag“ mit teils hitzigen Diskussionen mit Kunden, wenn diese ohne FFP2-Maske nicht mehr in die Geschäfte gelassen würden. Der Handel werde jedenfalls aus eigenem Interesse strikt auf die Einhaltung achten. Die verbleibende Zeit werde die Branche nutzen, um Kunden auf die Maskenpflicht hinzuweisen und vorzubereiten.

Impfkampagne statt Impfpflicht

Auch zum Thema Impfen hat Söder sich geäußert. Neben der Impfstoffverfügbarkeit bereite ihm vor allem die Impfbereitschaft Sorge. Er sei gegen eine allgemeine Impfpflicht, allerdings fordert Söder eine erneute Diskussion um eine Impfpflicht für gewisse Berufsgruppen – zum Beispiel für Alten- und Krankenpfleger. Zudem soll die breite Bevölkerung über eine Impfkampagne dazu motiviert werden, sich impfen zu lassen. Hier seien Vorbilder – aus dem medizinischen, politischen und auch öffentlichen Bereich – wichtig.


12. Januar 2021, 13:17 CET, mit dpa, Aufmacher-Bild: Hauke-Christian Dittrich, az