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So öffnen die Freibäder in München und der Region

Die Freibäder in Bayern sind wieder geöffnet, auch wenn dieses Jahr einiges anders ist. Welche neuen Regeln gibt es? Wie komme ich an Tickets? Die Antworten auf diese Fragen haben wir hier zusammengefasst.

Freibäder

Ursprünglich sollten die ersten Bäder am 8. Juni öffnen, aufgrund der geringen Temperaturen und Regenfälle wurde der Start aber um einige Tage verschoben. Inzwischen sind die Bäder aber fast alle geöffnet.

Wie viel kostet ein Freibadbesuch in München?

Um die Abwicklung an den Badkassen zu beschleunigen, haben die SWM die Eintrittspreise für den Sommerbadbesuch gerundet: Erwachsene zahlen für eine Tageskarte 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis zum 15. Geburtstag sowie Schwerbehinderte 3 Euro. Mit der SWM Bäderkarte reduziert sich der Eintrittspreis um zehn Prozent (4,50 Euro/2,70 Euro). Kinder unter 6 Jahren und München-Pass-Inhaber haben freien Eintritt; ebenso Ferienpass-Inhaber innerhalb der Schulferien.

Wie lange haben die Freibäder geöffnet?

  • Die Freibäder haben allgemein von Montag bis Donnerstag ab 10 Uhr und Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen ab 9 Uhr geöffnet. In einigen Bäder können Frühschwimmer auch bereits ab 7 Uhr ihre Runden drehen.
  • Bei schönem Wetter haben die Bäder bis 20 Uhr auf. Bei Temperaturen unter 25 Grad oder Dauerregen schließen sie bereits um 19 Uhr.

Welche Corona-Vorsichtsmaßnahmen gibt es vor Ort?

  • Vor und in den Sommerbädern gelten die bekannten Kontakt- und Abstandsregeln.
  • Noch gibt es keine Vorgabe in den Freibädern einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, allerdings empfehlen die Stadtwerke vorsichtshalber eine Maske griffbereit zu halten – zum Beispiel für den Eingangsbereich oder die Nutzung der Freibadgastronomie.
  • Aus Vorsorgegründen werden die Stadtwerke ihre Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen in den Bädern weiter verstärken. So werden unter anderem in den Toilettenbereichen Handgriffe und Türklinken zusätzlich desinfiziert.

Wir werden alles dafür tun, dass sie einen schönen Bädersommer
bei uns verbringen können – auch wenn die Rahmenbedingungen
in diesem Jahr etwas anders sind. – Bäderchefin Christine Kugler

An heißen Tagen spontan zum Baden – geht in diesem Jahr nicht

  • Die Freibäder haben Besucherzahlbeschränkungen, die sich an der Größe der Liegewiese und an der Wasserfläche orientieren. Um das sicherzustellen, führen die Münchner Bäder ein Reservierungssystem ein.
  • Drei bis vier Tage im Voraus kann jeder für sich und maximal fünf weitere Personen Tickets auf der Seite der Stadtwerke in einem Bad reservieren. Die Reservierung ist für alle Badegäste verpflichtend, also etwa auch für Kinder die keinen Eintritt zahlen müssen oder den Ferienpass nutzen sowie für München-Pass-Inhaber und Begleitpersonen von Schwerbehinderten.

Wie funktioniert das Reservierungssystem?

  • Nach der Reservierung auf wird ein Code an die angegebene E-Mail-Adresse verschickt. Nur mit diesem Code können vor Ort Eintrittskarten erworben werden. Eine weitere Reservierung ist erst möglich, wenn die aktuelle eingelöst worden ist bzw. der Termin verstrichen ist.
  • Damit es an den Kassen nicht zu Enttäuschungen und langen Schlangen kommt, bitten die SWM alle Badegäste darum, sich im Vorfeld des Badbesuchs um die Reservierung zu kümmern. Nur so ist der Zugang garantiert.
  • Badegäste ohne Online-Zugang können das SWM-Personal vor Ort ansprechen und sich dort Unterstützung holen.

Welche Bad-Attraktionen sind geöffnet, welche zu?

  • Grundsätzlich sind alle Becken, Rutschen, Sprunganlagen, FKK-Bereiche und Kinderplanschbereiche in den Freibädern geöffnet, dazu auch Rutschen und Sprunganlagen, allerdings bleiben Sprudelliegen, Strömungskanal oder Wasserpilz außer Betrieb.
  • Auch für die Becken gelten maximale Nutzerzahlen, die vom Personal überwacht werden. Ist die jeweilige Maximalzahl erreicht, wird kurzfristig der Zugang zum Becken gesperrt.
  • Die Sanitär- und Umkleideräume können nicht genutzt werden. Die Toiletten, die Handwaschbecken und die Kaltduschen an den Becken stehen zur Verfügung.
  • Tischtennisplatten und Brettspiele können genutzt werden, die Bereiche für Gemeinschaftssport (Fußball, Beachvolleyball) bleiben zu.

Tipps für den Besuch im Freibad

  • Da die Sanitär- und Umkleideräume gesperrt sind, empfiehlt es sich bereits zu Hause in Bikini oder Badehose zu schlüpfen, sowie zu Hause zu duschen.
  • Es ist wichtig das jeder Badegast die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln einhält, die Regelungen vor Ort beachtet und auf die Anweisungen des Personals hört.
  • Auch wenn es aktuell keine Pflicht ist, empfehlen die Stadtwerke einen Mund-Nasenschutz griffbereit zu halten, zum Beispiel für den Eingangsbereich oder die Nutzung der Freibadgastronomie.

Wie sieht es bei den Freibädern in der Region aus?

LANDKREIS DACHAU

Familienbad Dachau: Ob das Familienbad in dieser Saison aufmachen kann, entscheidet der Werkausschuss in seiner Sitzung am 30. Juni 2020. Grund: eine Öffnung unter Pandemie-Bedingungen mit begrenzten Besucherzahlen und hohen Auflagen bedeutet eine erhebliche Mehrbelastung. Sowohl organisatorisch und personell als auch finanziell..

Freibad Ainhofen: Das Bad bleibt in diesem Sommer wohl geschlossen, das hat der Vorstand des VfB Ainhofen beschlossen. Unter den strengen Auflagen könne der Badebetrieb nicht aufgenommen werden, heißt es. Sollten die Auflagen der bayerischen Staatsregierung in den nächsten Wochen aber noch gelockert werden, könnte das Freibad möglicherweise doch noch öffnen, dann ab Anfang Juli.

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LANDKREIS ERDING

Freibad Erding: Das Freibad ist mit dem Nichtschwimmer- und Kinderplanschbecken seit 10.06.2020 täglich von 8-20 Uhr geöffnet.

Waldbad Taufkirchen (Vils): Das Waldbad ist seit Montag, 8. Juni 2020, zu den gewohnten Zeiten von 9-20 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie das ausgeschilderte Hygienekonzept vor Ort. Im Eingangsbereich gilt Maskenpflicht.

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LANDKREIS EBERSBERG

Städtisches Freibad Grafing: Die Besucherzahl wird auf den gleichzeitigen Besuch von 450 Personen beschränkt. Es erfolgt eine Registrierung der Besucher am Eingang des Freibades.

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LANDKREIS FREISING

Freibad Fresch in Freising: Die Freibadsaison im Fresch begann am Montag, 8. Juni. Die bisherigen Öffnungszeiten wurden sogar ausgeweitet. So haben die Freisinger Stadtwerke entschieden, dass das Fresch täglich bereits um 7 Uhr, statt wie bisher um 9 Uhr, öffnet und der Badetag um 20 Uhr endet.

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LANDKREIS FÜRSTENFELDBRUCK

Amper-Oase: Eine Vorabreservierung ist nicht möglich. Momentan können nur Tageskarten oder 1-Stundenkarten gekauft werden. Die Karten können nur an der Kasse vor Ort gekauft werden, nicht über den Webshop. Der Kauf von Wert- und Massage-Gutscheinen ist nach wie vor über den Webshop möglich. Eine maximale Gästezahl von 360 Personen soll sicherstellen, dass die geltenden Abstandsregeln eingehalten werden können. Wird diese Zahl erreicht, kann es zu Wartezeiten am Eingang des Freibades kommen. Das Mitführen eines Mund-Nasen-Schutzes ist zwingend erforderlich. Er muss im gesamten Innenbereich und im WC-Bereich getragen werden..

Freibad Germering: Das Germeringer Freibad ist geöffnet. Auch hier gelten die gängigen Corona Hygiene-Vorschriften. 

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LANDKREIS STARNBERG 

Strandbad Starnberg: Zutritt unter 14 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen. Max. zulässige Besucherzahl ist auf 500 Personen festgelegt. Ein Zugang kann daher nicht gewährleistet werden. Es werden ausschließlich Tageskarten angeboten. Saisonkarten sind auf Grund der Zugangsbeschränkungen nicht zu erwerben.


25. Juni 2020, 09:00 CEST, Aufmacher-Bild: Tobias Hase, Chef(in) vom Dienst