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Unnötige Ausgaben vermeiden: Die fünf größten Geldfresser

Jeder von uns wirft im Jahr rund 9000 Euro zum Fenster raus. Das hat jetzt eine aktuelle Studie von „Weltsparen“ ergeben. Das sind die fünf größten Geldfresser.

Laut der Studie gibt jeder einzelne von uns jährlich Geld aus für Dinge, von denen wir nicht wirklich viel haben. Hier sind die Top 5 Geldfresser:

Mittagessen kaufen geht ordentlich ins Geld

Ob Döner, Pizza oder ein Salat to go: Knapp 4000 Euro gibt jeder von uns pro Jahr für den Mittagslunch aus. Besser: Selbst Hand anlegen. Wer sich öfter mal etwas von zu Hause mitnimmt, der spart eine Menge Geld.

Gefangen in der Grundversorgung: Energieversorger wechseln!

Jeder dritte von uns zahlt laut der Bundesnetzagentur zu viel für Gas und Strom, einfach, weil man irgendwann in die teure Grundversorgung gerutscht ist. Laut den Daten von Weltsparen verschwenden Verbraucher für Strom durchschnittlich 243 Euro, für Gas 575 Euro.

Übrigens: Am besten sucht man sich zuerst einen neuen Stromanbieter und beauftragt diesen dann, den alten Vertrag zu kündigen.

Lebensmittel wegwerfen und Trinkwasser einkaufen

Jeder von uns wirft pro Jahr rund 235 Euro an Lebensmitteln, ob noch gut oder verdorben, einfach in die Tonne. Außerdem kaufen wir pro Jahr Wasser im Wert von knapp 440 Euro. Tipp also: Gezielt nur das einkaufen, was man wirklich benötigt. Und: Wasser aus dem Hahn trinken, denn die Wasserqualität in München und der Region ist top.

Geld daheim bunkern lohnt sich nicht

Erspartes unterm Kopfkissen oder auch auf dem Sparbuch versauern lassen, lohnt sich nicht. Durch die Inflationsrate verliert es so jeden Tag an Wert. Besser: Bei der Bank über mögliche Anlagen beraten lassen.

Keine Steuererklärung machen?! Keine gute Idee!

Der Aufwand lohnt sich meistens. Laut den aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben im Jahr 2016 knapp 90 Prozent aller Einreicher, Geld zurückbekommen. Der Durchschnitt dabei lag bei 1 027 Euro.

Übrigens: Wer eine Steuererklärung für 2019 machen möchte, hat dafür noch bis zum 31. Juli Zeit.


24. Februar 2021, 00:00 CET, Aufmacher-Bild: Markus Spiske on Unsplash, az