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Gassi gehen in Quarantäne-Zeiten

Ob infiziert oder nicht: Wer die Anordnung hat, sich in häusliche Quarantäne zu begeben, hat keine andere Wahl. Der Hund muss aber trotzdem raus.

In München und der Region gibt es bereits viele Hilfsangebote, die einen Gassi-Geh-Service für Menschen der Risikogruppe oder solche, die in Quarantäne sind, anbieten.

Wenn Sie selbst aber einen Nachbarn oder Bekannten unterstützen, der in Quarantäne ist und einen Hund hat, der ausgeführt werden muss, gibt es einige Dinge zu beachten.

Gassi gehen mit dem „Quarantäne-Hund“ – darauf müssen Sie achten!

Was für einen Hund führe ich spazieren?

Informieren Sie sich vor dem Spaziergang über den Charakter des Hundes, sodass sie über mögliche Eigenheiten beim Spaziergang Bescheid wissen. Auch sollte am Halsband des Hundes unbedingt eine Telefonnummer des Besitzers befestigt sein, falls er davonlaufen sollte.

Vorsicht ist besser als Nachsicht 

Führen Sie den Hund ausschließlich an der Leine spazieren und versichern Sie sich vor dem Spaziergang, dass Halsband und Geschirr fest sitzen um zu verhindern, dass Ihnen der fremde Hund verloren geht.

Kein persönlicher Kontakt

Ist das Herrchen oder Frauchen (möglicherweise) infiziert, so achten Sie darauf, keinen persönlichen Kontakt zu ihm oder ihr zu haben. Sprechen Sie ausschließlich über das Telefon oder die Gegensprechanlage mit dem Besitzer. Der Hund, den Sie ausführen, sollte an der Tür angebunden sein – Herrchen oder Frauchen müssen hinter der Tür sein, wenn Sie den Hund abholen.

Seien Sie pünktlich

Seien Sie pünktlich zur Abholung des Hundes an der Wohnung des Besitzers und vereinbaren Sie vorab mit Herrchen oder Frauchen, wo und wie lange Bello oder Fifi spazieren führen. Informieren Sie vor der Rückkehr den Besitzer (z.B. per Telefon) dass Sie den Hund bald zurückbringen, sodass er oder sie sich darauf einstellen können, den Hund bald wieder angebunden vor der Wohnungstür vorzufinden.

Eigene Leine

Nehmen Sie den Hund mit zum Spaziergang, so tauschen Sie zunächst die Leine, an der der Hund befestigt ist, mit einer von Ihnen mitgebrachten aus, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Tragen Sie während des gesamten Spaziergangs Einmalhandschuhe, die Sie nach dem Spaziergang entsorgen.

Füttern: Nur mit Vorsicht!

Geben Sie dem fremden Hund nur Leckerlies, von denen Sie sicher wissen dass er sie verträgt

Die Rückkehr

Befestigen Sie den Hund wieder an der Besitzer-Leine und lösen Sie ihn von ihrer eigenen. Entsorgen Sie die Einmal-Handschuhe und informieren Sie den Besitzer anschließend (per Telefon, E-Mail, o.ä.) wie sich sein Schützling beim Spazierengehen verhalten hat.

Nehmen Sie keine Geschenke an

Es ist zwar lieb gemeint, aber angesichts des Infektionsrisikos sollten Sie besser darauf verzichten, Geld oder Geschenke des Besitzers anzunehmen. Es wird auch wieder eine Zeit kommen, in denen solche Zeichen der Dankbarkeit sorglos angenommen werden können!

Die Tipps zum Gassi gehen mit Tieren von Menschen in Quarantäne stammen von der Tierrettung München. Auf der Website finden Sie die Regeln als Video zum Nachgucken.


17. April 2020, 14:11 CEST, az