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14 Welpen befreit: Bundespolizei stoppt illegalen Tiertransport

Gestern Nachmittag haben Bundespolizisten auf der A96 14 Welpen vor illegalem Tierhandel gerettet. Zwei Männer wollten die Hunde Tausende Kilometer quer durch Europa verfrachten.

Nicht einmal Wasser sollen die Welpen zur Verfügung gehabt haben, als die Bundespolizei am Grenzübergang zwischen Österreich und Deutschland die beiden Männer in einem italienischen Transporter angehalten haben.

Verbotene Hunderassen, gefälschte Dokumente

Insgesamt 14 Welpen unterschiedlicher Rassen befanden sich darin, darunter auch ein Pitbull Terrier. Das Importieren dieser Rasse nach Deutschland ist verboten. Abgesehen vom schlechten Gesundheitszustand der Tiere haben auch die Ausweisdokumente mehr als nur eine Frage offen gelassen: Die EU-Heimtierausweise, die aus unterschiedlichen EU-Staaten stammten, waren unvollständig oder sogar leer.

Einige der vorgelegten Gesundheitszeugnisse waren erst auf den darauffolgenden Tag datiert. Und nicht nur das: Die negativen Corona-Tests, die die Männer zur Grenzüberquerung vorzeigten, waren außerdem vom gleichen Tierarzt unterschrieben, der auch die Dokumente der Tiere beglaubigt hatte. 

Offenbar hatten die Tiere noch eine weite Reise vor sich

Die Männer behaupteten, im Auftrag einer Firma unterwegs zu sein. Eine Recherche der Polizisten nach dem Unternehmen ergab allerdings keine Treffer. Die Route sollte den Angaben der Männer nach über Berlin in verschiedene Länder zurück nach Italien führen. Auf dieser etwa 4.000 Kilometer langen Fahrt wollten die 46-Jährigen immer wieder Hunde abgeben.

Glück im Unglück für die Welpen

Inzwischen befinden sich die kleinen Hunde in der Obhut einer Tierärztin. Das Veterinäramt bestimmt die Rassen und prüft alle verfügbaren Dokumente sowie mögliche weitere Rechtsverstöße der Transporteure. Die haben jetzt mehrere Anzeigen am Hals.


29. Januar 2021, 16:25 CET, Aufmacher-Bild: Bundespolizei Kempten , az