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Zugefrorene Seen: Tipps für Herrchen und Frauchen

Wer öfter in der Nähe eines Sees Gassi geht, hat's vielleicht schon gemerkt: Langsam aber sicher beginnen die Seen in München und der Region zuzufrieren! Wenn der Hund aufs Eis läuft, kann das allerdings ganz schön gefährlich werden, sagt die Deutsche Gesellschaft zur Lebensrettung (DLRG).

Damit man gefahrenfrei eine Eisfläche betreten kann, muss das Eis mindestens 15 Zentimeter dick sein – für die meisten Seen in München und der Region gilt das noch nicht. Und auch wenn schon auf einigen Gewässern Eisläufer unterwegs sind, ist das keine Garantie dafür, dass der See an allen Stellen gleich tragfähig ist. 

Über fließendem Wasser wächst die Eisschicht nämlich langsamer als auf stehendem. Daher besteht an Zu- und Abflüssen, an Quellen im See, die Strömungen verursachen, und an bewachsenen Uferstellen besondere Gefahr, ins Eis einzubrechen. 

Obacht beim Gassi gehen!

Nicht tragende Eisflächen können auch für Vierbeiner und Herrchen oder Frauchen gefährlich werden! Deswegen rät die DLRG: Nehmen Sie Ihren Hund in der Nähe von Gewässern auf jeden Fall an die Leine. Lassen Sie ihn nicht auf das Eis laufen. Ist er trotzdem aufs Eis gelaufen, so rufen Sie ihn zurück und entfernen Sie sich vom Ufer, damit er ihnen folgt so wie er es gewohnt ist.

Was, wenn es zu spät ist?

Wenn Ihr Hund eingebrochen ist, gehen Sie nicht aufs Eis, um ihn zu retten. Das Einbrechen des Tiers ist ein Warnzeichen: Eis, das einen Hund nicht trägt, trägt erst recht keinen Menschen. Rufen Sie Rettungskräfte mit geeigneter Ausrüstung über den bekannten Notruf 112.


05. Januar 2021, 11:45 CET, Aufmacher-Bild: Andres Siimon auf Unsplash, az