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Tödliche Verwechslung: Mann stirbt an giftiger Sauce

Frisch gesammelter Bärlauch - als Pesto, im Salat oder der Suppe - ist für viele das Highlight im Frühjahr. Genau das ist einem Mann aus dem Landkreis Freising jetzt zum Verhängnis geworden.

Der 48-Jährige habe Ende April eine Sauce aus selbstgesammeltem, vermeintlichem Bärlauch zubereitet, worauf es ihm schlecht ging, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Der Mann aus dem Landkreis Freising sei in eine Klinik gekommen und dort nun gestorben. Er habe nur ein paar Löffel von der Sauce gegessen, weil sie ihm bitter vorgekommen sei, erklärte ein Polizeisprecher. Aber dies habe offenbar schon gereicht.

Es war eine hochgiftige Herbstzeitlose

Ein toxikologisches Gutachten hat ergeben, dass es sich bei der Pflanze, die der Mann gegessen hat, um eine hochgiftige Herbstzeitlose handelte.

Die stehen oft am gleichen Wuchsort wie Bärlauch, daher sei laut dem Leiter der Klinischen Toxikologie eine Verwechslung der Blätter leicht möglich.

So drastische Fälle, die zum Tod führten, gebe es zwar selten. Jedoch nähmen Vergiftungen zu, weil viele Menschen auch wegen der Pandemie in der Natur unterwegs seien, aber nicht das nötige Wissen über giftige Pflanzen hätten.

Vorsicht beim Bärlauch sammeln!

Die Polizei warnt davor, selbstgepflückte Pflanzen zu essen, und mahnte, genau zu prüfen, um was es sich handelt.

Wie Sie erkennen, ob es sich um echten Bärlauch handelt, lesen Sie hier.


05. Mai 2021, 07:08 CEST, dpa, Aufmacher-Bild: LoggaWiggler auf Pixabay , az