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Marathonlauf trotz Ausgangsbeschränkungen

Auch Andrew Bannon hat sich das Jahr anders vorgestellt: Der 41-Jährige aus Tutzing hatte eigentlich vor, Ende März bei einem Marathon in Rom mitzulaufen.

Der Rom-Marathon gehört zu den größten Marathonläufen in ganz Europa – vier Monate hatte Andrew dafür trainiert. Als sich dann aber in Italien zunehmend das Coronavirus ausbreitete und auch der Marathon – der traditionell an einem Sonntag im März veranstaltet wird – abgesagt wurde, war das monatelange Training geradezu umsonst. 

Doch Andrew ließ sich davon nicht unterkriegen: Kurzerhand startete er eine Online-Spendenkampagne, um die italienische Corona-Notorganisation „Specchio die Tempi“ zu unterstützen. Und nicht nur das: Um die Menschen zum Spenden zu motivieren, wollte er unter dem Motto „Running for Rome“  trotzdem den Marathon laufen – nur eben etwas anders.

„Rome is, where the heart is!“

schreibt Andrew in seinem Spendenaufruf

1.000 Mal Hin und Her Laufen – für den guten Zweck 

Zwar sieht die Regelung der Ausgangsbeschränkung in München vor, dass Sport im Freien – alleine – erlaubt ist, doch dem Münchner war selbst unwohl bei dem Gedanken, mehrere Stunden draußen herumzulaufen – daher entschied sich der 41-Jährige kurzerhand, die 42,2 Kilometer in seinem eigenen Garten zu absolvieren.

Exakt 42,2 m lang war also die Strecke, die Andrew letzten Sonntag, den 29. März, 1.000 Mal in seinem Garten hin und her lief – mit Ehefrau und Tochter als Publikum und hunderten Leuten, die das Rennen als Livestream im Netz verfolgten.

Die letzten Meter…

Überwältigende Rückmeldungen

Und nicht nur das: Die Anzahl der Spenden schossen förmlich in die Höhe! Das ursprünglich angesetzte Ziel von 500 Euro war schnell erreicht, bis jetzt sind fast 2.000 Euro zusammengekommen. Im Laufe der Woche möchte Andrew das Geld an die Organisation überweisen – die hat inzwischen auch von der berührenden Aktion erfahren und ist dem Münchner mehr als dankbar.


01. April 2020, 00:00 CEST, Aufmacher-Bild: Andrew Bannon, az