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Unser Thema on Air: Was ändert sich zum 1. Juli?

Mehr Geld in der Tasche? Andere Gesetze? Alles, was sich für Sie zum 1. Juli ändert, ist heute unser Thema on Air, eine Zusammenfassung finden Sie hier.

01.07.2013, 9:14 Uhr

Eine Auswahl unserer Beiträge on Air zum Nachhören:

unser-thema-on-air-was-aendert-sich-zum-1.-juli-1-mp3

  • Für die Münchner verschwindet eine kleine Karte mit vielen Vorteilen: die M//Card sagt Servus und stellt zum 30. 6. den Betrieb ein. Bei einigen Partnern können Sie sich trotzdem weiter Vorteile sichern, nähere Informationen finden Sie hier.
  • Mehr Rente: Für die rund vier Millionen Ost-Rentner gibt es 3,29 Prozent mehr, für die etwa 16 Millionen Ruheständler im Westen nur 0,25 Prozent. Der Grund dafür liegt vor allem in der unterschiedlichen Lohnentwicklung in Ost und West. Bei einer Monatsrente von brutto 1200 Euro steigt die Rente damit in den neuen Ländern um knapp 40 Euro, im Westen um 3 Euro. Mit der Anpassung erreicht der Rentenwert Ost 91,5 Prozent des Westniveaus.
  • Mindestlohn: Pflegehilfskräfte dürfen künftig nicht weniger als 9 Euro (West) bzw. 8 Euro (Ost) verdienen.Das sind jeweils 25 Cent pro Stunde mehr als bisher. Der neue Tarif gilt bis Ende 2014.
  • EU-Beitritt Kroatien: Kroatiens Bürger können nun ebenfalls in Deutschland arbeiten – zunächst mit Einschränkungen bei der sogenannten Arbeitnehmerfreizügigkeit. So gelten bis Mitte 2015 Übergangsbestimmungen sowie Beschränkungen für nach Deutschland entsandte Arbeitnehmer in den Branchen Bau, Gebäudereinigung und Innendekoration. Grundsätzlich ist eine – meist unbürokratisch erteilte – Arbeitsgenehmigung der EU erforderlich. Akademiker und qualifizierte Azubis könenn ohne Genehmigung arbeiten, ebenso Saisonkräfte bis zu 6 Monaten.
  • Arbeitnehmer aus Drittstaaten: Erleichterten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt bekommen auch Zuwanderer aus Nicht-EU-Ländern. Und zwar jene, die eine qualifizierte Berufsausbildung im Heimatland für sogenannte Mangelberufe hierzulande vorweisen können. Was ein Mangelberuf ist, wo also Fachkräfte fehlen, ermittelt die Bundesagentur für Arbeit in einer Positivliste. Geduldete Asylbewerber können künftig ohne Beschränkung eine Beschäftigung annehmen, dies gilt auch für Familienangehörige von Ausländern.

uk