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Auf geht’s beim Schichtl – ein Münchner Original im Augustinum

Ab dem 12. September findet die Ausstellung im Augustinum München-Nord statt - natürlich mit zünftigem Rahmenprogramm.

11.09.2014, 10:45 Uhr

 

Ausstellung im Augustinum München-Nord mit zünftigem Rahmenprogramm

Eine der traditionsreichsten Schaustellerdynastien des Oktoberfestes, die mit
dem Ausruf „Auf geht’s beim Schichtl“ und der legendären „Enthauptung einer lebenden Person mittels Guillotine“ seit Generationen Besucher aus aller Welt anzieht, kommt ins Augustinum München-Nord.

Am 12. September, eine Woche vor Beginn der Wiesn, eröffnet das Haus eine Ausstellung über die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichende, weit verzweigte Familie Schichtl, die durch die Heirat des früheren Augustinum-Geschäftsführers Werner Noack mit der Ururenkelin des Münchner Vertreters der Familie, Michael August Schichtl, direkt mit dem Augustinum verbunden ist.

Michael August Schichtl eröffnete 1869 zusammen mit seinen Brüdern Franz August und Julius ein „Zaubertheater“ und wurde damit zu einem legendären Theaterdirektor, Ausrufer, Magier und Trommelvirtuosen auf dem Münchner Oktoberfest. Berühmt wurde er durch die „Enthauptung einer lebenden Person mittels Guillotine“,  die 1872 in das Programm aufgenommen wurde. Den Ehrennamen „Papa Schichtl“ erhielt er von seinen Artisten, die er auch in der vorstellungsfreien Zeit unter Vertrag hielt, um ihnen Not und Armut zu ersparen.

 Bis heute ist das Theater eine der Hauptattraktionen des Oktoberfestes. Nach Schichtls Tod 1911 übernahm seine Frau Eleonora das Schaugeschäft. Sie verkaufte es nach einem Jahr an den Artisten Johann Eichelsdörfer. Dieser führte es zusammen mit seiner Frau bis zu seinem Tod 1954. Sie veräußerte es 1986 an Manfred Schauer, der das Schichtl-Theater bis heute auf dem Münchner Oktoberfest fortführt.

Die teils erstmals öffentlich gezeigten Exponate der Ausstellung im Augustinum München-Nord umfassen so kuriose wie einzigartige Objekte wie ein Modell der auf dem Oktoberfest verwendeten Guillotine, die Totenmaske von Michael August Schichtl und originale Kassenbücher des Theaters.

Begleitet wird die Ausstellung in München durch ein fulminantes Rahmenprogramm, so wird z.B. der Münchner Alt-OB Christian Ude bei der Vernissage am 12. September das erste Bierfass anstechen.

Ausstellung im Augustinum München-Nord mit zünftigem Rahmenprogramm

Ein weiterer Höhepunkt ist die Uraufführung des neuesten Films von Klaus Bichlmeier „Auf geht`s beim Schichtl“.

Augustinum München-Nord, Weitlstraße 66, 80935 München
12. September bis 12. Oktober 2014
Öffnungszeiten: täglich 14.00 – 19.00 Uhr

ak / Augutstinum Unternehmenskommunikation / Fotos: 1. Bernd Lepel, 2. Klaus Bichlmeier